Sonntag, 7. Februar 2010

Alles Müller oder was?

Über die Wurstwasser-Folge von "Frühstück bei Stefanie" konnte ich mich ja im vergangenen Jahr schon köstlich amüsieren. Passend zum Thema habe ich für euch noch einmal die grandiose Folge "Beschwerdebriefe" vom 07. September 2009 rausgesucht, die ihr euch zunächst besser anhören solltet!









Als meine Schwester nämlich letztes Wochenende einen "Knusper-Joghurt mit der Ecke" der Firma Müller öffnete, befanden sich enttäuschenderweise nur zwei kleine Schokoladenflakes in der Ecke.
Diesen Zufall hatte ich natürlich sofort bei Twitter veröffentlicht, worauf es auch massig "Vor dem Kauf schütteln"-Tipps hagelte! Aber hey...ich nahm das mal zum Anlass, einen kurzen Beschwerdebrief aufzusetzen und an den Hersteller zu schicken.

Freitag, keine sieben Tage später, landete ein kurzes Anschreiben mit persönlicher Entschuldigung in meinem Briefkasten. Da es wegen der Kühlbedürftigkeit allerdings unmöglich sei, frische Milchprodukte per Post zu verschicken, lagen dem Brief als kleine Aufmerksamkeit zwei spezielle Joghurt-Löffel bei.



Und dabei habe ich die Herren und Damen doch nur höflichst auf deren Fehler hingewiesen.

Vielen Dank, Müller!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 5. Februar 2010

Zu verrückt, um wahr zu sein

Las Vegas, Miami und New York. Ich spreche von drei der bekanntesten Städte der Welt, die zugleich Schauplatz von CSI: Den Tätern auf der Spur und dessen Spin-Offs sind.
Bis vor einiger Zeit habe ich noch regelmäßig zusammen mit allen Ermittlern der genannten Städte jeden Mordfall aufgeklärt. Irgendwann konnte ich meine forensischen Fähigkeiten jedoch nicht mehr auf die drei Serien verteilen, sodass ich lediglich noch wöchentlich das Ur-CSI aus Las Vegas verfolgte.

Vor Kurzem - einer Zeit, in der viele Staffeln meiner Lieblingsserien endeten und jeglicher Nachschub ausblieb - habe ich meine Ermittlungen in New York wieder aufgenommen. Wirklich interessant, was für einen Schwachsinn ich mir bis vor einigen Monaten mit CSI: New York noch regelmäßig angetan habe.

Der Irrsinn begann jeweils in den letzten drei von vier Folgen mit dem Fund der obligatorischen Leiche. In Big Apple scheint die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß zu sein, dass ermordete Menschen von den begabtesten Forensikern der Stadt entdeckt werden - oder in Übersee passieren einfach zu viele Morde.
Die beste Geschichte der letzten Episoden war mit der auf einer Dachterasse zurückgelassenen Leiche. Ein Vogel, der diesen mittlerweile schon ziemlich verwesten Mann als Nahrung sah, schnappte sich kurzerhand eines seiner Augen und flog zurück zu seinem Nest. Während des Fluges verlor der Vogel die erbeutete Nahrung aus seinem Schnabel. Das nun zu Boden fallende Auge landete - für die Serie typisch - an einem der wohl belebtesten Orte der Stadt. In dem vollgefüllten Becher eines Coffee-to-Go. Ohne Deckel. Und natürlich gehörte dieser einem CSI-Mitarbeiter. Überraschung!
Also mal ganz ehrlich...sowas passiert doch nur im Fernsehen. Und dann musste der im Kaffee schwimmende Fund auch gleich ein Auge sein. Hätte es nicht auch eine Niere oder ein Teil vom Muskel des Oberschenkels getan? Noch lächerlicher wäre die dargestellte Szene höchstens mit einem abgetrennten Ringfinger, der samt aufgestecktem Ehering in einem großen Teller Spaghetti mit Tomatensauce landet!

Auch bei der guten Ausrüstung der New Yorker Labors gerate ich immer wieder ins Staunen. Selbst ein im Jahre 2050 angesiedelter Film würde bei derart technischer Finesse etwas lächerlich erscheinen. Berührbare 3D-Hologramme gehören bei CSI: New York schon zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen, wie es die Flachbildschirme inzwischen in unserer Realität tun.

Ich wünsche mir endlich neue Folgen vom klassischen, keineswegs übertriebenen CSI: Den Tätern auf der Spur. Las Vegas ist eben nicht nur die spannendste der drei Städte, sondern hat auch die sympathischsten und authentischsten Ermittler. Aber wirklich schade, dass William Petersen alias Gil Grissom nicht mehr zum bislang perfekten Cast gehört.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 1. Februar 2010

Des Teufels weiße Brut

Wenn man etwas zum Weihnachtsfest verschenkt, sollte man selbst zumindest einen minimalen Nutzen davon haben. So lag für meine Schwester das sehr coole Scribblenauts für ihren Nintendo DS unter dem Tannenbaum, mein Vater bekam zwei Tickets für ein Bundesligaspiel des Hamburger SV. Da diese Karten für ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg waren, und die "Wölfe" außer mir ja scheinbar keiner so richtig mag, musste er mich zwangsläufig mitnehmen.

Dieses Spiel war am letzte Freitag. Und seit diesem Tag weiß ich ganz sicher, dass Schnee verdammt blöd scheiße ist.

Da ich mich mit den Tickets also zur Hälfte selbst beschenkte, durften die Sitzplätze auch etwas teurer sein. Ein Platz direkt hinter dem Tor im mittleren Block kostet in Hamburg auch gerne mal 36 Euro. Insgesamt habe ich somit 72 Euro für die beiden Karten springen lassen.
Viel Geld, dem ich heute schmerzlich hinterherweine.

Der wetterliche Verlauf der letzten Woche war eigentlich recht positiv. Von Tag zu Tag schmilzte die weiße Teufelsbrut weiter, sodass die Straßen teilweise sogar wieder mit gewohnter Geschwindigkeit befahrbar waren. Pünktlich zum Morgen des herbeigesehnten Freitages setzte jedoch der Schneefall wieder ein, der bis zum Abend eine Fahrt über die 130 Kilometer nach Hamburg schier unmöglich machte.

Es hätte bestimmt mehr Spaß gemacht, wenn ich 72 Euro mit dem Streichholz verbrannt hätte. Oder ich hätte die Scheine zu einem Flieger falten können und aus meinem Fenster durch die bis heute herabfallenden Schneeflocken gleiten lassen. Oder ich hätte meinem Vater das neue HSV-Trikot kaufen können. Oder ich hätte ihm einfach nichts geschenkt...aber ganz egal, denn selbst eine Karte für die Oper hätte ich weniger schmerzlich verdaut.

Zur Verdrängung der blöden Gedanken - oder einfach nur symbolisch - habe ich mich gestern zum Fußballplatz an unserem Tolker Schulzentrum begeben, um eine weitere kleine Fotosession im Schnee zu starten. Immerhin war der Kopf danach frei.
Viel Spaß mit den (sehr unterschiedlich nachbearbeiteten) Bildern!












MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 30. Januar 2010

Erster Eindruck: Enttäuscht

Als ich am vergangenen Mittwoch Abend die ersten technischen Daten und handfesten Informationen vom neuen iPad las, beschlich mich ein sehr komisches Gefühl. Ständig stellte ich mir die Frage, was man mit der neuesten Erfindung von Apple anstellen soll, denn es schien tatsächlich nur ein unhandlicher iPod Touch mit riesigem Display zu sein.
Nun könnte ich ohne praktische Erfahrung anfangen über das iPad zu lästern, doch überlasse ich es den unzähligen Bloggern und Twitter-Nutzern, die dieses schon vor mir ausführlichst getan haben.

Um mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, schaute ich mir am nächsten Abend ein kurzes Video aus dem Hause mit dem angebissenen Apfel an. Plötzlich war ich von dem Gerät begeistert - im Nu stellte sich das "will ich haben"-Gefühl ein. Aber 499 US-Dollar für die kleinste Ausführung mit 16 GB Speicher? Zwar nicht so teuer wie erwartet, aber auch wahrlich kein Schnäppchen...


Das Wechselbad der Gefühle wurde dann während des Anschauens der fast zweistündigen Apple-Keynote aus San Francisco komplettiert.
Bereits nach einer halben Stunde Laufzeit stand die unangenehme Frage im Raum, an welche Zielgruppe so ein riesiges Gerät gerichtet ist. Fast vergleichbar mit der Größe eines Net- oder Notebooks passt das iPad nicht in jede Hosentasche, also zählt auch der Mobilitäts-Pluspunkt nicht. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass man das Gerät beispielsweise auf dem Couchtisch ablegt, um bei Bedarf bequem vom Sofa seine E-Mails zu checken, ein E-Book zu lesen oder um seinen liebsten Internetseiten einen kurzen Besuch abzustatten.
Aber wie ich schon schrieb: Das iPad kostet mindestens 499 US-Dollar! Für den Preis wünsche ich mir ein Stück Hardware, welches nahezu täglich sinnvoll genutzt wird...und die Betonung liegt hier ganz eindeutig auf "sinnvoll"!

Der Tablet-Computer von Apple wäre sicher für eine breitere Käuferschicht interessant geworden, wenn sich das Team von Steve Jobs nicht an das bekannte App-System gehalten hätte. Auf dem iPhone mochte das Konzept aufgrund des kleineren Displays vielleicht super aufgehen, doch hätte ich mir für das iPad eine (gerne auch vereinfachte) Version vom großen Mac OS X gewünscht.
Immerhin wurde bereits eine speziell auf das Touch-System abgestimmte Version der Bürosoftware "iWork" angekündigt.

Bleibt abzuwarten, wie gut oder schlecht sich das Gerät nach dem Release im März verkaufen wird.

Das beste (leider sehr ernst gemeinte) Zitat der vergangenen Woche aus unserem Büro war übrigens: "Tablet-PC? Soll man damit auch Kaffee servieren können, oder was?"


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 22. Januar 2010

Meine Apps...

Ich schaue mir unheimlich gerne die Benutzeroberflächen fremder iPhones an. Die Auswahl der heruntergeladenen Apps sagt meist eine Menge über den jeweiligen Anwender aus - ein durchaus spannendes Thema! Außerdem ist die Spionage in anderen Springboards, wie die Benutzeroberflächen auch häufig genannt werden, eine super Informationsquelle für die brauchbarsten Programme und Spiele im App-Store.

Daher nun nach mehr als zwölf Monaten, als ich den Inhalt meines iPod Touch genauestens vorstellte, eine Übersicht über meine sechs aktuellen Bildschirme.



Meine am häufigsten genutzte Anwendung ist sicher Mail. Ich erwische mich sogar oft dabei, dass mein stationärer Mozilla Thunderbird tagelang nicht einmal gestartet wurde.



Nach verdammt mühseligen Ersteinstellungen erhält man mit iControl eine sehr solide Applikation für das mobile Online-Banking. Natürlich kann man auch Überweisungen von Unterwegs tätigen, ich nutze es jedoch lediglich zum Abrufen meines Kontostandes. Das Programm ist übrigens durch ein Passwort geschützt, also bestehen nur die "wenigen" bekannten Risiken des Online-Bankings.
Den Fußballfans unter euch sollte die App von Sport1.de ans Herz gelegt werden. Es werden alle Spiele der ersten und zweiten Bundesliga mit der neuen Push-Benachrichtigung bei Toren und Abpfiff (bei Bedarf sogar eine Nachricht bei gelben und roten Karten) unterstützt.



Das unscheinbare Logo von Amazon nimmt seinen Platz neben meiner Ebay-Anwendung ein. Eigentlich könnte man auch mit dem vorinstallierten Safari-Webbrowser zum riesigen Onlineshop surfen, doch wird uns hier noch eine zusätzliche, wirklich praktische und witzige Funktion geboten. Fotografiert man mit Hilfe der Amazon-App ein Objekt, sucht der Service in maximal zehn Minuten genau dieses oder ein vergleichbares Produkt heraus - erstaunlich! Sogar bei einer Cola-Flasche, die man bei Amazon.de gar nicht bestellen kann, wurde mir ein Poster mit eben jener Flasche präsentiert.



Meine Dropbox kann ich über den heimischen PC mit Bildern, Musik, Textdateien etc. füllen und jederzeit auf dem iPhone begutachten, hören und lesen. Man benötigt zwar auch das passende Computer-Programm, doch nimmt dieses nicht verdammt viel Platz auf der eh schon vollgestopften Festplatte ein. Zudem werden alle Daten auf Dropbox.com geladen, sodass man auch ohne iPhone von überall auf seine Daten zugreifen kann.



Im Podcast wurden sie bereits als beste Spiele des Jahres 2009 vorgestellt: Peggle und Canabalt. Und meine Hausaufgaben aus der ersten Episode habe ich mit dem Herunterladen und Anspielen von DoodleJump auch gemacht.



Nun seid aber ihr, liebe Besitzer von iPhone und iPod Touch, gefordert: Zeigt der Welt auf euren Blogs, via Twitter oder einfach hier in den Kommentare eure Springboards! Nennt doch dazu - vielleicht sogar ähnlich, wie ich es oben machte - eure meistgenutzten oder praktischsten Applikationen. Ich bin sehr gespannt und hoffe auf einige Reaktionen...


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Mittwoch, 20. Januar 2010

Werde Rockstar!

Dass ich mir das Band Hero Super-Bundle für die Xbox 360 zugelegt habe, sollte durch diverse Tweets und den Lobeshymnen im kürzlich veröffentlichten Podcast inzwischen jeder regelmäßige Leser mitbekommen haben. Was für ein unvorstellbares Schnäppchen ich dabei machte, blieb jedoch meist unerwähnt.

Die unverbindliche Preisempfehlung des großen Bundles bestehend aus der Software, einem kabelgebundenen Mikrofon, einer kabellosen Gitarre und dem grandiosen Schlagzeug liegt bei etwa 200,- Euro! Kurz vor Weihnachten sank der Preis bei Amazon.de allerdings kurzfristig um 50 Prozent - ein Angebot, welches ich einfach nicht ausschlagen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar schon regelmäßig auf ein Bundle mit dem aktuellen Guitar Hero 5 und lediglich einer Gitarre geschielt, doch hätte dieses auch schon mit ungefähr 90,- Euro zu Buche geschlagen. Der geringe Aufpreis war mir allein das gut verarbeitete Drum-Set wert.
Ein vergleichbares Alter der Software ließ mich dann auch schlussendlich für das weniger rockige, aber eben geringfügig teurere Band Hero entscheiden - eine Entscheidung, die ich ganz sicher nicht bereut habe.

Anders als bei "Tony Hawk Ride", bei dem ich dieses Gefühl ein waschechter Skater zu sein etwas vermisst habe, lässt mich Band Hero und sicher auch jedes andere Guitar Hero-Spiel bereits in wenigen Minuten ein großer Rockstar werden.

Im Internet gibt es ausreichend Quellen, die dieses Spiel in den Himmel loben - endlich kann ich dem bedenkenlos zustimmen! Sollte euch eine ähnliche Gelegenheit bieten, so unglaublich billig an irgendeine Version der Guitar Hero-Reihe zu kommen, rate ich ganz dringend zum Kauf. Selbst zu dem aktuellen Amazon-Preis in Höhe von 150,- Euro macht ihr ganz sicher nichts falsch!


Und natürlich - passend zur kommenden Weltmeisterschaft 2010 - noch ein kurzes Gameplay-Video! (Schwierigkeitsgrad: Leider nur "Mittel", aber an "Schwer" arbeite ich schon...)


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 18. Januar 2010

Wembley-Tor in Duisburg



1966 hätte man im alten Wembley-Stadion bei einer so eindeutigen Angelegenheit gelacht - natürlich kein Tor! Schiedsrichter-Assistent Thomas Münch sah das beim gestrigen Fußballspiel der zweiten Bundesliga zwischen dem MSV Duisburg und dem FSV Frankfurt allerdings etwas anders und entschied auf einen regulären Treffer.

Und so entstand diese Situation:
Ein Spieler der Duisburger läuft ungehindert auf das Tor der Gäste aus Frankfurt zu. Der Torhüter kommt herausgestürmt, wird aber eiskalt mit einem Lupfer überwunden. In das Tor ging dieser Schlenzer nicht, sondern landete leider nur an der Latte, von der der Ball fast 1,50 Meter vor die Torlinie sprang.
In bewegten Bildern könnt ihr das "Witz-Tor des Jahres" auf Bild.de bestaunen.

Immerhin war dieser "Treffer" zum 5:0 nicht mehr spielentscheidend...


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen