Donnerstag, 31. Dezember 2009

...und noch heute beschenken lassen!

Bereits einige Tage vor Weihnachten erreichte die kostenlose Applikation "12 Tage Geschenke" den App-Store eures iPhones. Seit dem 26. Dezember verschenkt Apple täglich in Verbindung mit diesem Programm sonst kostenpflichtige Songs, Videos oder Apps aus dem iTunes-Store!

Warum ich erst heute darüber schreibe ist mir selbst ein Rätsel, aber allzu viel habt ihr noch nicht verpasst.
Zum Einstand gab es das Musikvideo "Spiesser" der Fantastischen Vier. Es folgten eine Episode der Loriot-Serie, das Spiel "Trivial Pursuit" und ein weihnachtliches Hörbuch von TKKG. In den letzten zwei Tagen beglückte uns Apple mit einem Video zu einem Berliner Live-Auftritt von Robbie Williams und der Single "Stop and Stare" von den Baseballs.
Erst die Hälfte ist vorüber, also absolut kein Grund sich die App nicht noch heute herunterzuladen. Bei einem sofortigen Download könntet ihr immerhin noch die Coverversion von "Stop and Stare" kostenlos abgreifen.



Ich empfehle beim Herunterladen von "12 Tage Geschenke" (zum Download einfach auf obiges Bild klicken) noch einen kurzen Blick in die Rezensionen zu werfen. Besonders die Bewertungen der undankbaren Kinder, die nur einen von fünf möglichen Sternen vergeben, sind sehr lesenswert.



...solche Leute haben früher bei der Bescherung auch nicht Danke gesagt, sonder über die blöden Geschenke gemeckert!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Happy New Year 2010

Und ein weiteres Jahr bewegt sich mit ganz großen Schritten dem Ende entgegen.
Ich wünsche allen Lesern von www.Life-SuXx.net einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Nach einer längeren Beitrags-Flaute im Dezember könnt ihr euch in 2010 schon auf einige interessante Beiträge freuen. Es wird unter anderem Reviews zu Band Hero (Xbox 360) und Scribblenauts (Nintendo DS) geben, wobei ich mir zu Ersterem auch ein Video sehr gut vorstellen kann. Desweiteren erwartet euch im März der zweite Geburtstag dieses Weblogs, zu dem es wieder ein sehr lustiges QOTY und ein großes Gewinnspiel geben wird.
Im April beginnt dann meine angekündigte Dienstzeit bei der Bundeswehr, von der es - sofern ich dann noch genug Zeit habe - mit Sicherheit auch die ein oder andere spannende Geschichte zu berichten gibt.

Freut euch auf das neue Jahrzehnt!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 28. Dezember 2009

Einberufung

Keinen Satz der mich derart in Rage bringt habe ich in den letzten Tagen öfter gehört, als "Es sind ja nur neun Monate, früher waren es noch..."!

Weiter muss ich wohl nicht mehr schreiben, denn bereits jetzt hat wohl jeder verstanden, worauf ich hinaus will.
Das beste Weihnachtsgeschenk lag in diesem Jahr nicht unter dem schlicht mit roten Kugeln geschmückten Tannenbaum, sondern bereits einen Tag vor der Bescherung im Briefkasten. "Der größte Arbeitgeber Deutschlands", wie es in einer oft gespielten Radiowerbung heißt, hat mir netterweise einen neuen Job beschert. Die Bundeswehr ruft mich ab dem 06. April 2010 im glücklicherweise nur etwa 45 Kilometer entfernten Husum an der Nordsee zum Dienst.



Irgendwie wusste ich ja, dass mich ein solches Schreiben früher oder später aus dem gewohnten Alltag reißen sollte, doch realisiert man erst jetzt, was das nette Deutschland tatsächlich von einem will! Der Staat fordert - natürlich ohne jegliche Widerrede - die zeitweise Aufgabe des festen Arbeitsplatzes mit einem mittlerweile recht zufriedenstellenden Gehalt, um neun Monate für einen Hungerslohn durch Matsch zu kriechen und Steuergelder zu verschwenden. Und da soll mal jemand sagen, wir würden in einem freien Land leben.

Es sind inzwischen zwar tatsächlich nur noch neun Monate, in denen man seinen Dienst leisten muss - doch sind neun Monate immerhin auch noch neun lange Monate. Ein dreiviertel Jahr meines Lebens, in dem ich beruflich keinen Schritt nach vorne, sondern eher zwei nach hinten mache.
Selbst wenn die meisten Grundwehrdienstleistenden im Nachhinein von einer sehr schönen und lehrreichen Zeit sprechen, kann ich dem aus heutiger Sicht nur meine Abneigung aussprechen!

Frau müsste man(n) sein, denn die können sich diesbezüglich wenigstens aussuchen, wie sie ihr Leben gestalten.

Immerhin bin ich, wie oben bereits erwähnt, nur 45 Kilometer von meinem Wohnort stationiert. Ich möchte nicht wissen, was bei 450 Kilometern in mir vorginge.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 25. Dezember 2009

Weihnachtspost 2009

Nichtsahnend erreichte mich schon gestern, pünktlich zur weihnachtlichen Bescherung, eine weitere Version von FIFA 10 für die Xbox 360. Ihr werdet euch nun sicher fragen, warum die einst schlechtgeredete 2010er-Version ein zweites Mal in meinem Briefkasten landetet.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr dürft mich ab sofort Herbstmeister nennen!



Im Bundesliga-Tippspiel auf www.24Level.com ist mir mehr oder weniger souverän das geglückt, was sich Bayer Leverkusen auf dem echten Fußballplatz erkämpft hat. Als Preis erspielte ich mir eine der oben erwähnten Ausgaben von EA Sports' neuester Fußball-Simulation.
Zeitweise konnte die Konkurrenz auf fast 20 Punkte Abstand gehalten werden, obwohl ich den ersten von siebzehn Hinrunden-Spieltagen gar nicht mitgespielt habe. Dank www.Quandoz.com bin ich aber gerade noch rechtzeitig in das Tippspiel eingestiegen, um schließlich - machen wir uns nichts vor - mit verdammt viel Glück die Tabellenspitze zu erobern.

Mein Dank geht also nun auch von dieser Stelle an das 24Level-Team rund um Lars, Boris und Micha. Beglückwünschen möchte ich hingegen den Zweitplatzierten fiRe und den Drittplatzierten MorcHell.



Hiermit werde ich allerdings meine aktive Tippspiel-Karriere an den Nagel hängen. Das Wetten auf die Ergebnisse von Fußballspielen ist zwar sehr spaßig, lässt jedoch jede Begegnung zu einer nervlichen Berg- und Talfahrt werden. Wie ich bereits bei einem Tippspiel zur Europameisterschaft 2008 feststellen musste, kann ich das eigentliche Fußballspiel gar nicht mehr genießen, sondern habe ständig das getippte Endergebnis im Kopf.
...zu viel für meinen Blutdruck! ;-)


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Merry X-Mas

Da hört ihr den ganzen Dezember nichts von mir, bis heute, wo ich am frühen heiligen Abend wieder meine besten Wünsche loswerden möchte.

Dieses Jahr darf ich mich aber zunächst selbst beglückwünschen, denn bereits vor einigen Tagen konnte ich stolz sagen, dass alle Weihnachtsgeschenke für die Familie bereits besorgt oder zumindest geplant waren - sogar an meine Schwester habe ich gedacht!
Einzig einen Essensgutschein habe ich gestern Abend nicht mehr bekommen. Woher soll man denn auch wissen, dass das gewünschte Restaurant an einem Mittwoch direkt vor Weihnachten einen Ruhetag einlegt?! Da Improvisation jedoch meine geheime Stärke ist, werde ich gleich mal rasch per Computer einen eigenen Gutschein entwerfen...genial!

Das Schönste ist aber, dass wir seit unzähligen Jahren wieder weiße Weihnachten bei bitterkalten Temperaturen haben. Wir sollten es genießen...



In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern von www.Life-SuXx.net ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Lasst euch reich beschenken und, viel wichtiger, schlagt eure Bäuche mit dem vielleicht schönsten Essen des Jahres so richtig voll.
Ich darf mich wie im letzten Jahr auf eine wunderschöne Ente freuen, die ich eigenhändig...gewonnen habe. Nach drei Jahren konnte ich endlich mit genug Glück beim alljährlichen Tolker Weihnachtsverspielen (einige werden es sicher nur unter der Bezeichnung "Bingo" kennen) einen Preis abräumen.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 6. Dezember 2009

Schweißtreibendes Boarden im eigenen Wohnzimmer

Die stark schwankende Qualität der mittlerweile zehnteiligen Videospielreihe des Skateprofis Tony Hawk ist mir ein Rätsel.
Bis zu Tony Hawk's Pro Skater 4 waren alle Sport-Fans von dem neuen und einzigartigen Genre begeistert, dann kam jedoch die grauenhafte Underground-Reihe. Alle neugewonnenen Fans der Serie wurden damit plötzlich so abgeschreckt, dass sie Tony Hawk's Project 8 - den mit Abstand besten Teil der Serie - wohl nicht mehr gespielt haben. Aber auch nach einem solchen Hoch ging es ganz schnell wieder auf ein sehr niedriges Niveau: In Proving Ground versuchte Neversoft das geniale Project 8 dahingehend zu verbessern, dass das Spielprinzip noch komplexer und im Umfang einfach noch größer werden sollte. Der Schuss ging allerdings gewaltig nach hinten los...durch zu viele sinnlose Neuerungen entstand wohl der schlechteste Teil!

Das müssen auch die Tony Hawk-Entwickler gemerkt haben, denn Proving Ground erhielt von den Fachzeitschriften eher mittelmäßige Bewertungen und der erst frische Konkurrent (Electronic Arts) erzielte mit Skate 2 die wunderbarsten Bestnoten. Um den Grad des Realismus von EA zu übertrumpfen, musste die Serie mit einem Skateboard-Controller für das neueste Tony Hawk Ride revolutioniert werden - Plastik-Peripherie hat ja auch schon beim genialen Guitar Hero, welches ich mir übrigens auch noch unbedingt mal zulegen muss, wunderbar funktioniert.



Ist Tony Hawk Ride ein gutes Videospiel geworden?

Auf diese Frage lässt sich nur äußerst schwer antworten. Es bringt schon viel Spaß im Wohnzimmer auf einem Plastikbrett mit ulkigen Zappeleien Tricks der großen Profis nachzuahmen.
Im leichtesten von drei Schwierigkeitsgraden muss man sich dank automatischer Steuerung nicht auf das Fahren konzentrieren, sondern kann sich voll mit den auszuführenden Tricks befassen. Ich möchte nun nicht sagen, dass dies bereits nach kurzer Zeit langweilig wird, aber nach dem ersten Durchspielen (max. 4 Stunden) will man einfach mehr...ich möchte meinen Skater auch in andere Richtungen lenken. In den Trailern sah es immer so einfach aus, doch der Anstieg des Schwierigkeitsgrades vom leichtesten Casual-Modus zum mittleren Erfahrenen-Modus ist enorm - die Lenkung ist auch für mich extrem gewöhnungsbedürftig, der selbst schon desöfteren auf einem echten Skateboard stand. Durch diese frustigen Momente fallen die beiden schwereren Modi quasi flach oder bedürfen sehr viel Übung.
Tony Hawk Ride ist in Anbetracht des hohen Preises also kurzfristig ein gutes, aber bei weitem kein überragendes Spiel geworden!



MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 22. November 2009

Die Zwei-Männertypen-Theorie

Wir sprechen über Männer im Alter von ungefähr 50 Jahren, für die ich die sogenannte Zwei-Männertypen-Theorie aufgestellt habe: Es gilt der Unterscheidungsgrundsatz zwischen dem wissbegierigen Technikfreak und dem Retro-Mann. Der Technikfreak ist lernwillig und hat trotz seines fortgeschrittenen Alters überhaupt keine Angst vor etwas Neuem, der Retro-Typ hingegen ist noch einer der ganz alteingesessenen Besserwissern.

Letzterer ist grundsätzlich ein Vertreter der Meinung, dass früher alles besser war.
Im Radio beispielsweise läuft bei ihm nur die Musik aus den guten Achtzigern, aktuelle Hits werden schon vor dem erster Refrain als Lärm abgestempelt. Und auch im Fernsehen verhält es sich ähnlich. Die drei großen Sender (ProSieben, Sat.1 und RTL) werden grundsätzlich nicht eingeschaltet, weil dort immer nur der selbe Schwachsinn kommt. Einen Science-Fiction- oder Fantasyfilm hat dieser Typ von Mann allein aus Prinzip noch nie im Leben gesehen, stattdessen laufen in der Primetime nur Dokumentationen aus der eigenen Region, alte Filme auf Kabel 1 oder der Sportkanal.
Überschaubar sind auch die Fähigkeiten in der elektronischen Datenverarbeitung, denn einen Mauszeiger hat dieser Typ mittels eines so neumodischen Eingabegerätes noch nie bewegt...und möchte es auch partout nicht versuchen! Ach ja, und mit den blöden Videospiele kann der Retro-Mann nun gar nichts anfangen...er hat sich ja bereits früher vor der Automatenvariante von PacMan gedrückt, während seine Freunde das Gerät mit Münzen vollpumpten.
Sogar bei der Essensauswahl kann man meine Theorie beobachten: Leckere Donuts oder Muffins werden gar nicht erst probiert, weil sie sich schon so amerikanisch anhören. Vom Coffee-to-Go wird der praktische Deckel vor dem Trinken abgenommen und die pappigen Burger von McDonalds sind eh alle eklig.

Ich möchte mal der wissbegierige Technikfreak werden...!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 17. November 2009

Von A wie Assassin's Creed bis...

In den letzte Tagen haben ungewöhnlich viele Links zu Kurzfilmen oder Kinotrailern ihren Weg in die Favoritenliste meines Firefox-Webbrowsers gefunden. Das Besondere daran ist, dass all diese kommenden Filme von bekannten Videospielen abstammen und durchaus Potential haben.


Prince of Persia

Die Inszenierung und Action im Kinotrailer scheint zu stimmen - mit dem nötigen Witz könnte die Videospielverfilmung tatsächlich, wie die Entwickler der spielbaren Variante behaupten, noch größer als Fluch der Karibik werden. Jerry Bruckheimer ist ja immerhin schon ein Garant für Qualität.


...und Manuel hat Recht, wenn er auf seinem Blog behauptet, dass der Kameraflug in den ersten Sekunden des Trailers sehr stark an Assassin's Creed erinnern!


Half-Life

Der erste Teil des Kurzfilms "Escape from City 17" sollte eigentlich einer von vielen werden, Fortsetzungen gab es jedoch nie. Allerdings veröffentlichten die Purchase Brothers vor einigen Wochen eine neue Version des Films mit geändertem Schnitt - dazu die erfreuliche Botschaft, dass aus dem Kurzfilm-Projekt unter besten Umständen ein waschechter Kinofilm wird. Erfreulich wäre es!


Aber wenn es denn jemals einen Film geben wird, sollten die Combine-Gegner und besonders die komplette Umgebung doch bitte etwas weniger nach Arbeiten aus dem Computer ausschauen.


Assassin's Creed

Was im oben erwähnten Trailer zu Prince of Persia noch ein klitzekleiner Kritikpunkt war, ist in dieser dreiteiligen Kurzfilmserie durchaus wünschenswert: Stilechte Kamerafahrten à la Assassin's Creed!
Die Geschichte mit dem Untertitel "Lineage", was übersetzt so viel wie "Abstammung" bedeutet, erzählt die Vorgeschichte der aus Assassin's Creed 2 bekannten Spielfigur Ezio Auditore de Firenze. In folgendem ersten Teil erfahren wir bereits, dass sein Vater ebenfalls eine Assassine war und...ach, schaut einfach selbst!


Vervollständigt wird die Geschichte mit Teil 2 und Teil 3.


Halo Legends

Sehr schade, dass es wohl nie einen Halo-Film ähnlich dem Live Action Trailer geben wird. Mit Halo Legends startet Warner Bros. jedoch eine Zeichentrickserie, von der erst kürzlich (im neuen Waypoint) die erste Episode veröffentlicht wurde.


Den zweiten Teil der Folge findet ihr hier.
Ich weiß ehrlichgesagt nicht so recht, was ich von der Serie halten soll. Natürlich fühlt man sich gleich in das Halo-Universum versetzt, doch entspricht ein Spartan mit krassesten Karate-Skills, der sich später sogar noch als Frau mit schneeweißen Haaren herausstellt, nicht gerade dem Bekannten. Ich freue mich aber schon in der Hoffnung auf weitere Folgen, dass der Einsatz von Waffen auf großen Schlachtfeldern etwas mehr in den Vordergrund gerückt wird.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Mittwoch, 11. November 2009

Tragischer Tod eines ganz Großen

Als ich gestern nach dem Fußballtraining heim kam, blinkte es an meinem Computer schon in der Taskleiste. Eine Nachricht via ICQ, in der mir ein bekennender Fan des FC Bayern mit wenigen Worten die Frage stellte, ob ich bereits das Neueste über Robert Enke wisse?! Ich dachte sofort an ein Interview am vergangenen Sonntag mit Jörg Schmadtke, dem Sportdirektor von Hannover 96, der berichtete, dass sich der Verein in Kürze mit Robert Enke über eine Vertragsverlängerung einig werden wolle. Ich ging also davon aus, dass ich nach einiger Recherche im Internet auf eine total verrückte Meldung, wie beispielsweise "Enke verlängert bis Lebensende" oder "Nach der Winterpause steht Enke zwischen den Pfosten des FC Bayern München" stoßen werde.

Egal, ich dachte an wirklich alles während der unendlich langen Ladezeit von Bild.de, jedoch rechnete ich nicht mit der Schockmeldung des Jahres. Der deutsche Nationaltorhüter (mit besten Chancen auf die Weltmeisterschaft 2010) und die Nummer 1 von Hannover 96 ist von uns gegangen. Robert Enke nahm sich wegen starker Depressionen im Alter von nur 32 Jahren das Leben.



Es fällt mir äußerst schwer über das unangenehme Thema "Tod" zu schreiben, doch fühlt man nicht bei jedem die selben Emotionen. Den Tod des kürzlich verstorbenen Michael Jackson habe ich lediglich zu Kenntnis genommen, das tragische Ableben von Robert Enke hingegen stimmt mich sehr traurig.

Ruhe in Frieden...und halt' das Himmelstor sauber!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 7. November 2009

Wenn der Postmann zweimal klingelt...

Es ist immer wieder eine Freude, wenn der Postbote an der Haustür klingelt und mir ein Paket in die Hand drückt. Noch viel schöner ist es jedoch, wenn mir der Postbote ein Paket einer Amazon-Bestellung überreicht, von der ich gar nichts mehr wusste.

Als im Laufe der letzten Woche das neueste Album der Foo Fighters beim Radiosender meiner Wahl vorgestellt wurde, habe ich noch mit einem Kauf geliebäugelt. Dass ich die "Greatest Hits" bereits Wochen zuvor im Internet vorbestellt habe, musste ich zu dem Zeitpunkt total vergessen haben. So trudelte die neue Platte pünktlich zum Release - zusammen mit dem genialen Unplugged-Album der Sportfreunde Stiller - vor genau einer Woche bei mir ein.
Zum Glück hatte ich es nicht doppelt bestellt!

Ich möchte dieses gute Stück der Musikgeschichte wirklich jedem Freund der Foo Fighters ans Herz legen. Das Album trägt vollkommen zu Recht den Namen "Greatest Hits" - jede Nominierung auf dieser Scheibe ist wahrlich nachzuvollziehen. Dazu kommen sogar noch die zwei neuen Songs Wheels und Word Forward, die mir auch äußerst gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt: Statt der Akustik-Version von Everlong, wodurch der Titel doppelt auf der CD vertreten ist, wäre ein anderes Lied wünschenswert gewesen...das fantastische Razor, Halo und auch DOA hätten einen Platz zwischen den besten Songs verdient!

Kaufen! Kaufen! Kaufen!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 2. November 2009

Neues Hobby: Fotografie?

"Mit Kameras ist es wie mit Autos: Natürlich kommt man auch mit einem Smart von A nach B, aber wehe beim Nachbarn steht plötzlich ein flotter Ferrari in der Garage…"

Ihr erinnert euch noch an meine uralte Spiegelreflexkamera, die ich vor einigen Monaten eher unfreiwillig für etwa 80 Euro bei Ebay ersteigert habe? Da ich unbedingt, nicht zuletzt wegen obigem Motto, eine Kamera der aktuelleren Generation "in meiner Garage parken wollte", startete ich das Vorhaben mit dem Verkauf meiner Olympus-Spiegelreflexkamera aus dem Jahre 1997.

Nach dem Ende meiner Ebay-Auktion stellte ich mir die Frage, ob ich die Kamera damals so billig gekauft habe, oder diesmal beim Verkauf einfach verdammt viel Glück hatte - es standen letztlich zumindest etwas über 130 Euro zzgl. Versandkosten mehr auf meinem Konto. Gutes Geld, was sofort reinvestiert werden sollte.

Da ich mich nun leider nicht sonderlich in dem Bereich "Spiegelreflexkamera" auskannte, bat ich in einem netten Forum um Hilfe, wo mir viele Ideen und Ratschläge ans Herz gelegt wurden. Eines war jedoch immer klar: Es sollte eine Kamera der Marke Canon werden. Schnell hatte ich mich auch auf das Canon EOS 1000d Kamera-Gehäuse festgelegt, doch blieb lange die Frage über ein Objektiv passend für die geliebte Sportfotografie und hübsche Landschaftsaufnahmen.



Besonders meine selbstgesteckte Budgetgrenze von etwa 600 Euro bereitete sowohl mir, als auch den Profis im DSLR-Forum.de große Mühe, denn wie ich mittlerweile herausgefunden habe, kann man bei Objektiven gar nicht genug Geld anlegen. Schon bald legte ich mich aber auf das "EF-S 55-250 IS"-Objektiv fest, denn dieses vereint nicht nur ein gutes Teleobjektiv und für meine Zwecke zunächst ausreichende Lichtstärke, sondern hielt sich voll in meinem Budget und ließ mir sogar noch ein bisschen Luft nach oben.
Ich werde mit diesem Objektiv erst ein wenig Erfahrung sammeln und später in eine gute Mittelklasse-Variante investieren.

Am vergangenen Freitag bin ich dann einfach mal mit der neuen Spiegelreflexkamera im Schlepptau für eine Stunde durch unser Dorf gefahren, um einige Probeaufnahmen zu schießen. Wirklich schöne Landschaften habe ich nun nicht entdeckt, doch merkte ich schon nach kürzester Zeit, wie viel Spaß mir die Suche nach geeigneten Motiven und deren Ablichtung bereitet.

Nun werde ich Rennfahrer.






MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 25. Oktober 2009

Stadionbesuche

In den letzten eineinhalb Monate habe ich es geschafft, ganze drei Fußballspiele in zwei verschiedenen Erstliga-Stadien zu besuchen. Und das, obwohl ich mich zuvor wohl als Stadionmuffel bezeichnet hätte.

Angefangen am 15. September, wo mein VfL Wolfsburg seine Champions League-Premiere gegen den russischen ZSKA Moskau gefeiert hatte. Ja, richtig, Wolfsburg...etwas über 350 Kilometer und vier Stunden Autofahrt von meinem Wohnort entfernt.
Die nächsten Spiele folgten Schlag auf Schlag. Am 14. Oktober ging es nach Hamburg in die Heimat des HSV, wo unsere deutsche Nationalmannschaft im letzten Spiel der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf Finnland traf. Nur genau eine Woche später zog es mich abermals nach Wolfsburg, wo das zweites Heimspiel in der Champions League gegen die Türken von Beşiktaş Istanbul auf dem Programm stand.
Drei Spiele in etwas über einem Monat, die nicht unterschiedlicher sein konnten...

Das allererste Spiel für die "Wölfe" in der Champions League - auch für mich. Ein super Spiel, gute Stimmung, geniale Sitzplätze, vier Tore und einen 3:1-Sieg gegen die Gästemannschaft aus Russland. Dreifacher Torschütze und gefeierter Held für den VfL war Grafite, der mittlerweile ja stark kriselt und aktuell sogar vom Trainer Armin Veh für eine Woche in den Zwangsurlaub nach Brasilien geschickt wurde.
Dieser Tag war einfach perfekt und musste unbedingt abgelichtet werden. Da ich nach Abpfiff zu so später Stunde keinen anderen geeigneten Fotoautomaten gefunden habe, nutzte ich auf der Rückfahrt im Landkreis Gifhorn bei 111 km/h einfach die dunkelgrüne Metallbox, die fest am Straßenrand installiert war. Aber lächeln tue ich, auch wenn die Augen um 0.08 Uhr schon etwas kleiner wurden.



Das nächste Spiel in Hamburg war mein erster Besuch eines Länderspieles, zudem sogar äußerst spontan. So war es schon ein Gänsehautgefühl, als das ganze Stadion - immerhin gute 50.000 Besucher - unsere Nationalhymne lautstark mitsang und die Namen der deutschen Startaufstellung von den Rängen brüllte.
Weniger berauschend war hingegen der Spielverlauf für unsere Deutschen...wer es Live im Fernsehen gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Viele Fehlpässe, lange nichts Zählbares. Den Finnen gelang sogar schon in der Anfangsviertelstunde der Führungstreffer.
Wo das ganze Stadion vor dem Anpfiff noch voll hinter der deutschen Nationalmannschaft stand, kippte die Stimmung total in Pfeifkonzerte und Buh-Rufe. Die Erwartungshaltung der Fans war einfach zu groß nach dem 1:0-Coup im entscheidenen Spiel der Qualifikation gegen Russland in der Vorwoche. Immerhin gelang in der letzten Minute noch der 1:1-Ausgleichstreffer, womit Lukas Podolski für noch etwas Versöhnung und Torjubel bei den deutschen Fans sorgte.



Und erst am letzten Mittwoch war ich erneut in der Heimat der "Wölfe". Eine Stimmung im Stadion, wie ich sie in meiner noch jungen Stadion-Karriere nicht erlebt habe. Trotz offensichtlichem Hinweis auf jeder Eintrittskarte, dass keine Gästefans - außer eben im Gästefanblock - erlaubt sind, wimmelte es in meinem Block nur so von Türken in schwarz-weißen Trikots von Beşiktaş Istanbul.
Diese haben vor dem Anpfiff nicht nur die Stadionshow durch ihren nervenden Lärm zunichte gemacht, sondern pfiffen die Wolfsburger beim Aufwärmen kräftig aus. Irgendwie kam mir das ganze Spiel vor, als hätten wir für ein Auswärtsspiel in Istanbul bezahlt...aber komischerweise im eigenen Stadion. Das zünden von Bengalischem Feuer im Gästeblock (und einem oder zwei weiteren Blöcken) nach gut einer gespielten Stunde geriet so im Nachhinein sogar fast in Vergessenheit.
Um dem Lärm vielleicht einen kleinen Dämpfer zu verpassen, hätte der VfL Wolfsburg einfach eine seiner vielen guten Torchancen nutzen müssen, so blieb es aber bei einem torlosen Spiel der besseren Art.



Es steht sogar schon ein Termin für den nächsten Besuch in der Wolfsburger Volkswagen Arena: Am 8. Dezember ist der Gegner im vorerst letzten Heimspiel der Champions League-Gruppenphase kein geringerer als Manchester United. Das wird wohl MEIN Spiel des Jahres!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 11. Oktober 2009

Schlecht wie Halo 3, aber besser!?

Auf eines der besten Videospiele der Geschichte bin ich erst lange nach Erscheinung gestoßen. Was ich bei Halo 1 also leider verschlafen habe, holte ich schließlich beim zweiten Teil nach. Seit dem Release von Halo 2 spielte ich es nahezu täglich. Dies blieb so, bis einige Jahre später der letzte Teil der Trilogie erschien. Nach den mittlerweile unzähligen Stunden mit den ersten beiden Halo-Spielen, wurde es zur Pflicht, sich auch Halo 3 am Erscheinungstag zuzulegen.
Doch nach dem genialen Spielerlebnis des ersten und den passenden Verbesserungen im zweiten Halo-Spiel waren die Erwartungen gegenüber Teil 3 entsprechend hoch. Schnell war die Kampagne durchgespielt, doch merkte ich besonders in den anschließenden Mehrspieler-Duellen, dass vieles nur verschlimmbessert wurde. Ich komme bei Halo 3 vielleicht auf 20 Spielstunden - so viel, wie ich zu aktivsten Zeiten des zweiten Ablegers in zwei Wochen gespielt habe!

Eigentlich will ich in diesem Beitrag nun nicht zum 100. Mal auf die Halo-Spiele eingehen, vielmehr möchte ich die kleine Vorgeschichte als Einleitung auf den neuesten EA Sports-Titel nutzen. Würde ich nämlich die Wörter "Halo" durch "FIFA" ersetzen, bekäme man exakt meine derzeitige Meinung über das neueste FIFA 10.
Meine aktive FIFA-Videospielzeit habe ich damals auch erst lange nach Veröffentlichung des 2008er-Ablegers begonnen - die kurz angespielten Teile aus den Neunzigern, wo die Spielermodelle noch wie von PES 6 aussahen, zähle ich nun mal nicht dazu.
Wie bei Halo 1 bot mir auch FIFA 08 ein ganz neues Spielgefühl. An den jeweiligen Fortsetzungen, also Halo 2 und FIFA 09, wurde aber stark gearbeitet, sodass die Wertungen der Fachmagazine nochmal um einige Prozentpunkte in die Höhe sprießten. Kurz gesagt: Die sinnvollen Neuerungen führten zwangsläufig zu enormen Spielspaßsteigerungen.

Da weitere Neuerungen nur schwer zu ermöglichen waren, versuchten die Entwickler mit Hilfe der riesigen Communities für die jeweils aktuellsten Halo- und FIFA-Spiele die noch wenigen Schwächen auszumerzen und sogar in deren Stärken zu formen.
Was mir im Rahmen dieser versuchten Verbesserungen an Halo 3 nicht gefallen hat, habe ich hier schonmal erläutert - die Verbesserungen in FIFA 10 sind mir hingegen schleierhaft!

Zunächst hörte sich in der Presse alles Neue sehr sinnvoll an. So sollte das 360°-Dribbling für revolutionäre Ballkontrolle sorgen, das neue Passsystem für noch kontrollierteres Abspielen der schwarz-weißen Lederkugel und die KI der Torhüter und Schiedsrichter sollten dem Titel von EA Sports den letzten Feinschliff verleihen.



Dass man nun das 360°-Dribbling am Ball eher wenig spürt ist nur nebensächlich, schlimmer hingegen ist das damit verbundene "Rammsystem". In einem Zweikampf hat nun derjenige einen erheblichen Vorteil, der mit mehr Geschwindigkeit an den Ball kommt - also wie auf dem echten Fußballplatz. Für mich ist jedoch unverständlich, warum gelegentlich in einem Laufduell um das Leder plötzlich ein Spieler der beiden Kontrahenten (wie von einem Auto erfasst) beiseite geschleudert wird, der andere jedoch unbeschadet und in vollem Tempo weiter seinen Weg gen Tor fortsetzt. Vielleicht würde einem gar nicht auffallen, dass die Pfeife des Schiedsrichters in so einer Situation in der Regel stumm bleibt. Komisch ist allerdings, dass der Unparteiische bei einem identischen Laufduell ohne sichtbares Foulspiel gern mal in die Pfeife trötet. Zudem scheint die stolz angekündigte Verbesserung der Vorteilssituationen auch nur auf dem Papier zu existieren.



Das neue Passsystem hört sich im ersten Moment sinnvoll an, im Spiel habe ich damit aber so meine Probleme. Je länger man den Pass-Knopf gedrückt hält, desto weiter wird der Ball gespielt. Heißt also, dass ein Pass mit angetippten Knopfdruck automatisch zum nächst möglichen Mitspieler gepasst wird, bei halb aufgeladenem Schuss-Balken zu einem weiter entfernten Spieler. Klingt logisch, ist auch soweit gut umgesetzt. Mein Problem habe ich nun mit Druckpässen, die nun fast nicht mehr möglich sind. Möchte ich den Ball einem Spieler meiner Mannschaft, der unittelbar neben mir steht, mit einem starken Pass übergeben, weicht dieser gerne mal mit einer komischen Bewegung aus - teilweise auch, wenn hinter ihm nur ein Gegenspieler oder die Seitenlinie ist.

Schafft man es dann aber doch irgendwann durch geschicktes Passen und komplizierte Flanken vor das gegnerische Tor, wartet dort die neue künstliche Intelligenz der Torhüter auf einen. Die computergesteuerte Gegenspieler-KI reagiert meist souverän, fischt auch gerne mal die schon fast eingeschossenen Dinger aus dem Winkel. Schießt man irgendwann doch mal ein Tor, kommentieren Sebastian Hellmann und Tom Bayer (beide vom leider viel zu überteuerten Pay-TV-Sender Sky) meine Torjubel meist in Grund und Boden. Baut man in einer Druckphase des Gegners seine Führung zum wichtigen 3:1 aus und entscheidet somit das Match vorzeitig, sollten Torjubel erlaubt, ja vielleicht sogar erwünscht sein. Die Kommentatoren beschimpfen einen hingegen oft als unsportlich dem Rivalen gegenüber, weil die Führung mittlerweile ja ganz eindeutig wäre. Sowieso verwechselt das Duo viel zu oft Eckball, Abstoß und Einwurf - "Der Ball ist im Toraus...das gibt einen Abstoß!", lautet es häufig, doch anschließend zeigt der Referee zur Eckfahne.


Zurück zum Torhüter: Mein eigener Keeper scheint stets das Bedürfnis des Herauslaufens zu haben. Ein gegnerischer Konter läuft, der Torwart kommt ganz automatisch aus seinem Kasten herausgestürmt, um den Winkel zu verkürzen...soweit vollkommen richtig, wäre da nicht der Zeitpunkt, zu dem meine Nummer 1 aus dem Tor läuft. Der Ball hat meist erst die Mittellinie überquert, ist nicht einmal in der Nähe des Sechzehners, doch schon beginnt die Torhüter-KI zu reagieren. Logisch, dass solche Aktionen ein gefundenes Fressen für alle Stürmer mit Kenntnissen des Lumpfens sind. Ich möchte echt nicht wissen, wie oft der Computergegner wegen eben beschriebener Situationen schon jubeln durfte.

Weitere Kritikpunkte:

- schlechte Kommentatoren auf Deutsch, englisch nur für 80 MS-Points herunterladbar

- Laufbereitschaft der Mitspieler sowohl in Vorwärts- als auch in Rückwärtsbewegung nicht sehr hoch

- zwischen den Spielern lässt sich nur sehr hakelig wechseln


Ich möchte das Spiel aber auch nicht zu schlecht reden, denn mit dem neuen Live Season 2.0 wird FIFA 10 um einen sehr lobenswerten Spielmodus erweitert. Auch der neue Managermodus hat einige nette Verbesserungen erfahren.
Fakt ist allerdings, dass mich das neue FIFA trotz einer 90%-Wertung bei der GamePro und erstmaligem "Sieg" über Pro Evolution Soccer mit den vielen kleinen Fehlern (bzw. Kritikpunkten) sicher nicht so lange an den Bildschirm fesseln wird, wie das hervorragende FIFA 09, welches ich in einem Jahr über 92 Stunden (allein an meiner Konsole) gespielt habe. Dank der aktuellen Transfers und Trikots der Saison 2009/2010 wird man aber leider Jahr für Jahr zur neuesten Version der Serie gezwungen.

Auf folgendem Bild ist übrigens mein virtuelles Ich zu sehen, welches ich ganz rasch mit dem GameFace-Editor erstellt habe. Ein wenig kann ich mich darin sogar erkennen!



Und ich bin dann wieder auf dem grünen Platz anzufinden...auf dem grünen Golfplatz, denn Tiger Woods PGA Tour 10 auf der Wii hat bewiesen, dass auch eine 2010er Variante von EA Sports verdammt gut sein kann!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Mittwoch, 7. Oktober 2009

I Gotta Feeling

Ich veröffentliche hier sehr ungern Beiträge bestehend aus nur einem YouTube-Video, aber das Folgende hat es einfach verdient wirklich jedem meiner Leser gezeigt zu werden! Ich verspreche, dass ihr nicht nur großen Spaß an dem super Song der Black Eyed Peas haben werdet.




MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 4. Oktober 2009

Beitragsflaute

Das war ein komischer September. Auf der Arbeit gab es den ganzen Monat sehr wenig für mich zu tun, sodass einem der Arbeitstag ohne Beschäftigung verdammt lang vorkam. Entsprechend kurz erschien einem dann wiederum der Feierabend, der immerhin schon um 16.15 Uhr beginnt! Man kommt also nach Hause - seit einigen Tagen verdammt lustlos, außerdem zunehmend mit dem Gefühl jederzeit krank zu werden - und versucht die vielen Dinge zu erledigen, die man sich so im Laufe des Tages vorgenommen hat. Zettelchen mit kurzen Schlagwörtern, die mich auf das Vorgenommene erinnern sollen, nehmen mittlerweile auch schon überhand auf meinem Schreibtisch...und das mag ich gar nicht!
Hoffentlich versteht ihr dies nicht als dumme Ausrede, aber ich muss zugeben, dass von mir nur zwei Beiträge im September zu wenig sind. Besserung im Oktober ist in Sicht - vorausgesetzt, dieses "Ich denke jederzeit krank zu werden"-Gefühl verschwindet so langsam mal wieder!

Als wäre der vergangene Monat aber nicht schon blöd genug gewesen, musste ich am letzten Dienstag auch noch zum Zahnarzt. Bis zum letzten Termin hatte ich nie etwas gegen meinen Arzt; meist gestalteten sich die Routineuntersuchungen als kurze Angelegenheit. Beim Abschied einer jeden Sitzung lautete es stets fröhlich: "Es ist alles okay, komme dann spätestens in einem Jahr wieder!"
Nun muss ich die Praxis bereits am kommenden Mittwoch erneut aufsuchen und auch der darauf folgende Termin scheint nicht lange auf sich warten zu wollen, aber nach dem Weisheitszahn-Beitrag auf Ivos-Blog.de ging ich schon am Dienstag mit einem mulmigen Gefühl zum Zahnarzt.
Zunächst wurde mir bei dem Termin erzählt, es hätte sich "ein kleines Löchlein unter der prophylaktischen Versiegelung meines Zahnes gebildet", das etwa eine Woche später ausgebohrt werden soll. Das war die erste schlechte Nachricht, zumal ich noch nie ein Loch im Zahn hatte. Noch viel schlimmer war hingegen das Horrormärchen, welches mir vom netten Onkel im weißen Kittel über meine bevorstehende Entfernung aller vier Weisheitszähne erzählt wurde - Schock! Als wären Ivo's Erfahrungen über die Entfernung von "nur" zwei Zähnen nicht schon schrecklich genug gewesen, schien mir mein Gegenüber so richtig Mut auf die bevorstehende Operation zu machen...die Wörter "Knochenentfernung" und "Wurzelentzündung" gehörten in seiner Geschichte noch zu den schöneren.
Ich freue mich schon auf die Entfernung. Innerhalb des nächstes halben Jahres wird die Operation unter (vom Zahnarzt empfohlener) Narkose wohl passieren müssen.

Perfekte Ablenkung und Verschwendung meiner eh schon viel zu kurzen Freizeit bieten die unzähligen Videospiele, die ich zur Zeit parallel Spiele. Tiger Woods 10, Mario Kart und The Legend of Zelda auf der Wii, sowie FIFA 10 (Review folgt!) und Halo 3: ODST auf der Xbox 360 verlangen mir jede freie Minute ab...kein Wunder, dass ich hier zu keinen Beiträgen mehr komme.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 8. September 2009

Spritzenstiche und Knochenbrüche

Ich glaube, dass ich ein echt guter Mensch bin. Da jage ich vor einigen Tagen minutenlang bewaffnet mit einer eingerollten Zeitschrift eine Wespe quer durch mein Zimmer, doch nach Erlegung des Insektes möchte ich mich dafür fast bei ihr entschuldigen.
Der alte Christoph hat hingegen auf dem feuchten Radweg die nackigen Schnecken mit dem Fahrrad gezielt überfahren, heute radel ich Slalom um die ekligen Geschöpfe herum. Doch so abscheulich Nacktschnecken auch sein mögen, viel abscheulicher sind definitiv Spinnen. Ich habe nun keine richtige Spinnenphobie, doch kann ich auch nicht beruhigt mit dem Wissen einschlafen, dass in irgendeiner Ecke des Zimmers so ein Achtbeiner sitzt und gemütlich sein Netz spinnt.

Aber selbst Spinnen würde ich nicht zerquetschen, wenn es Säugetiere mit stabilem Knochenbau wären. So müsste ich doch zum Töten einer Spinne die Knochen brechen, sehr eklig.
Wenn wir überlegen, wie viele Operationen man im Fernsehen schon gesehen und wie viele Aliens in Videospielen schon erschossen hat, so sollte man zumindest im virtuellen oder geschauspielerten Sinne einigermaßen "abgehärtet" sein. Sobald jedoch eine Spritze angesetzt wird, muss ich immer (auch im Fernsehen) wegschauen - und die bereits erwähnten Knochenbrüche sind sicher das schlimmste Übel.

Da ärgere ich mich besonders, dass am vergangenen Samstagabend im aktuellen Sportstudio des ZDF ohne große Vorwarnung ein Bild des kürzlich gefoulten Fußballspielers der belgischen Liga gezeigt wurde, in dem man seinen Schien- und Wadenbeinbruch mehr als gut erkennen konnte. Das ist nichts für den viel zu guten Christoph, der nun Abends im Bettchen nicht mehr an die lästigen Achtbeiner an den Wänden denken kann, sondern ständig dieses schreckliche Bild vor Augen hat.

In diesem Sinne - ich wünsche eine gute Nacht!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 5. September 2009

Ungenutztes Potential

Alone in the Dark, Street Fighter, Hitman, Far Cry, Dead or Alive, Resident Evil. Dies sind alles Filme, dessen Ursprung in einem Videospiel liegt. Über Qualität lässt sich ja streiten, doch die meisten Umsetzungen könne man als "Totalausfall" bezeichnen. Da fragt man sich doch, warum keine Spiele verfilmt werden, die auch das nötige Potential sowie das erforderliche Budget aufweisen. Am vielversprechenden Gears of War wird ja bekanntlich schon gewerkelt, auch der Prince of Persia steht in den Startlöchern.

Einzig die Produktion einer Videospieladaption, die tatsächlich richtig gut werden könnte, wurde (hoffentlich nur vorübergehend) eingestellt: Halo.
Dass ein Halo-Film gut werden kann, wurde schon damals kurz vor dem Release des dritten Videospiels mit einem bemerkenswerten Real-Life-Trailer bewiesen. Und heute, kurz vor der Veröffentlichung von ODST, fragt sich jeder geneigte Fan des Spiels mit dem grünen Masterchief nach folgendem Live Action Trailer nur, warum solch eine Gelegenheit auf ein wahrliches Meisterwerk nicht genutzt bzw. realisiert wird.



Ich habe mir den neuen Kurzfilm bereits mehrfach angesehen, doch die Kinnlade ist immer noch gaaanz weit unten. Angucken!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 29. August 2009

Kaufempfehlung: The Lost Room

Beim Stichwort "Kurzserie" werden viele sicher spontan an Steven Spielberg's Band of Brothers denken. Die zehnteilige Serie über eine amerikanische Kompanie im 2. Weltkrieg (vom D-Day bis zum erlösenden Kriegsende) gehört zu den größten Meisterwerken des Seriengeschäfts, könnte sogar fast als Film mit außergewöhnlicher Länge durchgehen. Aber auch nur fast, da besonders die letzten vier ober fünf Folgen sehr schleppend voran laufen und mit eher weniger Action versehen wurden. So moralisch inkorrekt dies nun klingen mag, aber der begeistertet Seriengucken möchte nun mal lieber durch Schusswechsel unterhalten werden, als die Trauer und das Leid der letzten Episoden zu erleben. Besonders bei einem solch heiklem Thema benötigt man einfach den gewissen Abstand durch diverse Pausen, die in Filmen nun mal nicht gegeben sind.

Die neueste Kurzserie, auf die ich vor wenigen Tagen gestoßen bin, macht dies besser - wobei das Wort "besser" in Bezug auf den 2. Weltkrieg vielleicht nicht so passend ist, daher schnell weg von dem grausamen Thema - und könnte im Gegensatz zu Band of Brothers glatt als ein Film durchgehen. Allerdings nicht nur, weil die Mysteryserie The Lost Room - Das verschwundene Zimmer mit lediglich drei Folgen á 90 Minuten bis Auflösung des Rätsels auskommt, sondern auch wegen der enormen Spannung, die stets zum mitfiebern und miträtseln verleitet.

Wie genau baut die Kurzserie diese Spannung auf?

Nun ja, es handelt sich um einen Polizisten, der zufälligerweise in Besitz eines Schlüssels gerät. Dieser Schlüssel passt in jedes Schloss, öffnet aber nicht die Tür des dazugehörigen Raumes, sondern teleportiert einen direkt in Zimmer 10 eines Motels in New Mexiko. Beim Verlassen des Zimmers kann der Besitzer des Schlüssels jede erdenkliche Tür auf diesem Planeten wählen, sodass die Reise durchs ganze Land ein Kinderspiel wird.
In Besitz des Schlüssels lebt es sich sehr gefährlich, da so ein mächtiges Objekt verständlicherweise sehr begehrenswert ist. Dem Polizisten Joe geht es aber eigentlich gar nicht um den kostbaren Schlüssel, sondern um seine Tochter (übrigens gespielt von Elle Fanning, der Schwester von Dakota Fanning), die durch einen Unfall in dem Motelzimmer verschwunden ist - sie hat sich nicht versteckt, sondern befindet sich in einer Art parallelem Universum. Eine Rettung kann nur durch den Schlüssel in Verbindung mit einem von vielen anderen mächtigen Objekten gelingen, die sich einst in dem Motelzimmer befanden und mittlerweile auf der ganzen Welt verstreut sind. Jedes Objekt hat eine andere Fähigkeit, so kann der Kamm die Zeit kurz anhalten und die Brille jedes Feuer löschen.
Von nun an beginnt für Joe die Suche nach diesen Objekten, um seine Tochter ins Hier und Jetzt zurückzuholen.



Gerade der Schlüssel macht die Serie so unglaublich spannend, da man sogar als Zuschauer ständig auf der Suche nach einer passenden Tür ist, durch die sich der Hauptcharakter zum Schutz vor den vielen Feinden ins sichere Motelzimmer begeben kann. Zudem könnte ja wirklich jedes Objekt in Joe's Umgebung eines der gesuchten Gegenstände sein...jeder Kugelschreiber und jeder Mantel könnte ein mächtiges Objekt der Begierde sein.

In Deutschland wurde The Lost Room bereits im April auf RTL II ausgestrahlt. Alle, die die Free-TV-Premiere verpasst haben und neugierig geworden sind, bestellen sich die kleine DVD-Box für etwa 25 Euro bei Amazon. Ein Kauf lohnt sich definitiv!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Donnerstag, 27. August 2009

Über einen harten Kampf und 20 Jahre...

Es ist geschafft, ich bin endlich kein Teenager mehr. Heute habe ich das glorreiche 20. Lebensjahr vollendet und feiere trotzdem so bescheiden wie in den Jahren zuvor: Gar nicht!
Auch dieses Jahr hatte ich keine Wünsche, heute Abend will ich lediglich zum Fußballtraining...billigeres Geschenk gibt es nicht.

In meinem kurzen Urlaub habe ich es auch noch pünktlich zu meinem Geburtstag geschafft, das schon fast zwei Jahre alte "Bruno vs. Rune"-Video (angelehnt an "Elton vs. Simon" oder "Kenny vs. Spenny") mit dem Windows Movie Maker zu schneiden und hoch auf YouTube zu laden. Olé!
Bitte ignoriert meine blöde Lache und die sinnlosen Kommentare, aber damals war die lebensgefährliche Competition echt witzig! Das Video wird sowieso eher die Beteiligten als Außenstehende ansprechen...ansonsten wünsche ich viel Spaß!




MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 25. August 2009

Un-Wii-derstehlich

Der erste Monat mit meiner neuen Wii ist vergangen und ich bin von der Konsole hellauf begeistert. Meine kleine Spielesammlung umfasst mittlerweile schon das tatsächlich erschreckend doofe Wii Play, sowie Super Mario Galaxy, Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen, Grand Slam Tennis und Tiger Woods PGA Tour 10.
Mit Super Mario Galaxy ist Nintendo mal wieder ein Meisterwerk gelungen - es gibt tatsächlich wenige gute Spiele für die Wii, aber die, die von Nintendo stammen, sind zu 95 % ganz große Leckerbissen. Für Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen ist Nintendo zwar nicht allein verantwortlich, doch nur der Name des putzigen Klempners mit der roten Mütze scheint zusammen mit Sega's blauem Turbo-Igel für Qualität zu stehen...ein schweißtreibendes, aber im Mehrspieler-Modus durchaus geniales Spiel.



Mit recht hoher Erwartungshaltung ging ich an die beiden ersten EA Sports-Titel, die die neue "Wii Motion Plus"-Technik unterstützen. Was beim spaßigen Grand Slam Tennis schon zu einer spürbaren Steigerung der Schlagkontrolle führt, wurde bei Tiger Woods' aktueller Golfsimulation schon jetzt nahezu perfektioniert. Jede noch so kleine Bewegung wird von der Wii erkannt und flink ins Spiel übertragen - somit bekommt der Spieler letztendlich einen grandiosen Golfsimulator, der auch, so denke ich zumindest, recht rasch von Golf-Neulingen erlernt werden kann.

Doch nicht nur mit meiner ersten Wii-Software bin ich zufrieden, auch die Hardware vermag in gewissen Punkten zu beeindrucken. So ist die Grafik zwar bei weitem nicht auf dem neuesten Stand, dementsprechend leise ist die sehr kleine Kiste aber...unterscheiden kann man ein- bzw. ausgeschaltete Konsole fast ausschließlich durch eine grüne oder orangene Power-Leuchte.

Sollte die unverbindliche Preisempfehlung in Kürze unter die 200-Euro-Marke sinken, so würde ich die Wii jedem begeisterten Videospieler uneingeschränkt empfehlen - Fans von Party-Spielen a'la Mario Party und Wii Sports haben sowieso schon zugegriffen...


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 21. August 2009

Gelddruckmaschine

Ich weiß gar nicht mehr, in wie vielen Kommentaren zu Newsbeiträgen ich mich schon über die kostenpflichtigen Utensilien für die Xbox-Avatare ausgelassen habe. Nun gut, im Gegensatz zu den Mii's von Nintendo ist es natürlich eine tolle Sache, in schöne Marken-Klamotten von Adidas oder Quicksilver und die Anzüge meiner Helden aus bekannten Videospielen schlüpfen zu können...doch möchte ich dafür wirklich Geld ausgeben?

Bei der Vorstellung der New Xbox Experience (NXE), also dem komplett überarbeiteten Dashboard, wurden die Avatare präsentiert. Damals hat Microsoft nahezu geschworen, dass Kleidungsstücke immer kostenlos bleiben. Sie ließen sich jedoch stets die Option, welche durch Xbox 360-Spiele freischalten zu können (vergleichbar mit dem Erfolge-System).
Zunächst hielt sich Microsoft an den Plan, und so wurde die sehr motivierende Gamerscore-Jagd tatsächlich durch Kleidung und Objekte ergänzt. Mit dem Avatar-Marktplatz scheint die Firma um Windows-Erfinder Bill Gates allerdings dem bekannten Klischee zu folgen: Geld!

So schlummerte seit Beginn der NXE eine Maschine zum Geld drucken im System, die aber fairerweise nie genutzt werden sollte. Natürlich gibt es genug "Dumme" (bitte beachtet die Anführungszeichen!), die sich bzw. ihren Avatar schon immer wie Sam Fisher aus Splinter Cell oder eine Sturmtruppe von Star Wars kleiden wollten...zudem möchten zu viele ihr virtuelles Ich einfach mal mit einem überdimensionalen Wattestäbchen oder ferngesteuerten Warthog spielen sehen. Schön blöd wäre Microsoft ja, wenn sie dies nicht ausnutzen würden.

Vielleicht sogar zur Recherche für diesen Beitrag habe ich mir gestern für satte 400 Microsoft-Points ein blaues Lichtschwert gekauft. Eigentlich ein nettes Gimmick, aber fast 5 Euro für diese Spielerei (denn mehr ist es wirklich nicht) ist definitiv zu viel.



So habe ich nun selbst erfahren, dass es sich einfach nicht lohnt seine Microsoft-Points im Avatar-Marktplatz zu lassen. Der Kauf von Kleidungsstücke ist vielleicht noch zu verkraften, da diese in der Regel nicht nur billiger sind, sondern auch zusammen mit dem Avatar als Spielfigur in unterstützenden Titeln von Xbox Live Arcade (z.B. A Kingdom for Keflings) eine optische Bereicherung darstellen. Eine Tüte Popcorn wird hingegen sicher genau so wenig in die Spiele mit Avatar-Unterstützung eingebunden, wie das erwähnte Lichtschwert oder eine Augapfelhalskette von Mokey Island.

Update:
Da entdecke ich doch erst jetzt im Avatar-Marktplatz, dass es einen Fußball für 160 Microsoft-Points gibt. Den hätte ich auch gern...dann wäre ich quasi ein Cristiano Ronaldo, der mit seinem Lichtschwert wedelt! Das ärgert mich nun ein bisschen, denn der Ball wäre ja "geringfügig" billiger als das Schwert gewesen.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 11. August 2009

Anhören!

Folgende Episode von "Frühstück bei Stefanie" heute bei NDR 2 im Radio gehört, zum Totlachen!

Download: Wurstwasser


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 10. August 2009

Für alles den passenden Controller...

Früher war es noch eine Seltenheit, dass man neben dem mitgelieferten Spielekonsolen-Controller einen separaten für ein bestimmtes Spiel erwerben und nutzen musste. Heute gehört es schon fast zum guten Ton, zusammen mit einem Videospiel auch den passenden Controller anzukündigen.
So gibt es mittlerweile Tanzmatten für Dance Dance Revolution, Gitarren für Guitar Hero, Kameras für EyeToy, unglaublich teure Mech-Controller für Steel Battalion, Mikrofone für SingStar und, und, und...
Nintendo ging gar so weit und hat nach einem Zapper für das NES (sehr spaßig mit dem Ding auf Entenjagd zu gehen...) und Bongos für den GameCube die Wii entwickelt. Eine äußerst beliebte Spielekonsole, dessen Eingabemedium nicht mal mehr im Ansatz dem eines der Pioniere der Videospielgeschichte ähnelt. Aber auch dieses Spielprinzip schien schnell ausgelutscht, woraufhin für zusätzlichen Spaß das Balance Board entwickelt wurde.

Wir sehen: Obwohl der durchschnittliche Mensch ein Gewohnheitstier ist, vermögen die klassischen Controller heutzutage schnell langweilig zu werden!

Ein Ende dieses Trends ist ebenfalls noch lange nicht in Sicht, so hat Activision bereits zusammen mit Tony Hawk Ride ein kabelloses Skateboard in Originalgröße angekündigt. Das selbe Entwicklerstudio wird im Bundle mit DJ Hero nun gar nach Plastik-Klampfen, Mikrofonen und Schlagzeugen einen äußerst stabilen Turntable auf den Markt bringen. Bleibt abzuwarten, wie die neuen Eingabemedien von den Videospielern angenommen werden, denn Skateboarder bzw. DJs sind wohl die wenigsten unter uns.

Besonders löblich in der neuen Konsolen-Generation fand ich Microsofts Entscheidung. Ohne großen Fernbedienungs- oder Sixaxis-Quatsch wurde ein erstklassiger Controller entwickelt, der auch noch bis heute meine unangefochtene Nummer 1 ist - Sony hingegen rüstete ja den ersten "Entwurf" des PlayStation 3-Controllers mit einem durchaus nötigen Rumble-Effekt nach, Nintendo erstellte das empfindlichere Wii Motion Plus.

Passend zu diesem Thema möchte ich auch noch etwas verschenken. Im Rahmen des damaligen Sponsorings meines alten Halo 2-Clans durch Logic3 habe ich einen Flightstick für die Xbox (1) bekommen, der bei mir vergammelt und vielleicht von einem begeisterten Piloten noch unbedingt genutzt werden möchte. Um dies noch etwas verlockender zu gestalten, gibt es wahlweise ein Component-AV-Kabel oder Universe at War (jeweils noch original verschweißt) für die Xbox 360 dazu.



Der erste Interessent in den Kommentaren erhält das kleine Bundle völlig kostenlos (und selbstverständlich ohne jegliche Vertragsbindung ^^) zugeschickt!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 1. August 2009

Neuer Beitrag durch Ideenklau

Okay, ich muss zugeben, dass ich lange keine gescheiten Beiträge mehr gebracht habe. Als Entschädigung gibt es heute etwas, was ich eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplant habe...

Dass ich mich gerne bei den Ideen anderer Blogger bediene, habe ich schon bei Manuel's Quotes of the Week, in meinem Fall ...of the Year, bewiesen. Eine klasse Idee von Karoline werde ich nun ähnlich klauen und in der Hoffnung für meine Zwecke verwenden, dass diese keinerlei Copyright-Bestimmungen oder einem Patent unterliegt.



Ein sogenanntes Best of Suchbegriffe werde ich mangels lesenswerter Suchbegriffe wahrscheinlich nicht monatlich, wie es bei Karo erscheint, veröffentlichen können, dennoch kann ich euch diese erste Ausgabe der lustigsten und interessantesten Keywörter, die diverse Personen von Google aus hier auf diesen Blog verirren ließen, nicht vorenthalten.


"versteckte kamera im ipod touch"
- Also da könnt ihr ewig suchen, gibt es nicht!

"ein programm damit ich spiele spielen kann mit mein ipod"
- Ganz einfach: Gibt genug Spiele im App Store...

"ipod touch das spiel mit den würfeln"
- Wurde so und in den verschiedensten Variationen gesucht. Es heißt "MotionX Dice".

"zahnspangenmodel"
- Also als ein Model würde ich mich nun nicht gerade bezeichnen...

"backnanger straßenfest alkoholverbot"
- Klasse, dass Leute auf meinen Blog stoßen, obwohl sie auf den von Manuel's .[IIV]ized; hätten stoßen sollen.

"bayern münchen, suxx"
- Kein Kommentar!

"dragonball evolution kacke"
- Ich habe den Film noch gar nicht gesehen, hier wird man also sicher kein Review finden. Sehen würde ich ihn irgendwann aber doch ganz gerne.

"du bist kacke"
- Dankeschön...

"ist es schlimm beim bund ?"
- Ich hoffe doch nicht...bis heute ist übrigens noch kein Bescheid gekommen. Bin ja gespannt, ob ich tatsächlich zum Oktober eingezogen werde.

"was sind g-untersuchungen und was wird gemacht"
- Ist tatsächlich nur halb so schlimm, lediglich ein bisschen grabschen.

"musterung untersuchung fotos"
- Wer möchte sich denn bitte Fotos einer Untersuchung anschauen...geschweige sich fotografieren lassen!?

"genitaluntersuchung video"
- Okay, die Fotos waren schon hart, aber ein Video wird echt zu viel.

"leberfleck in den gesäßbacken"
- Yeah, ich bin scheinbar nicht der einzige auf dieser Welt!

"heiße schokolade?heiße schokolade? wir sind bald wieder für euch da. entschuldigt die unterbrechung."
- Zwei Fragen: Wer sucht sowas und was möchte er finden?

"henkersmahlzeit bilder"
- Hier wird man als Henkersmahlzeit höchstens La Flûtes finden, lecker!

"klopapier mit geschichten drauf"
- Verbringt da wer lange Zeit auf der Toilette?

"welches klopapier"
- Möglichst weich, reißfest und "mit Geschichten drauf".

"schutzhülle für finger beim basketball"
- Das nennt man Handschuhe, aber trägt man beim Basketball welche?

"trommelgeräusche kostenlos"
- Gibt es hier nicht. Wie wär's mal mit YouTube?


Ich habe mittlerweile ein paar ganz gute Ideen für kommende Beiträge, also bleibt geduldig. In der Zwischenzeit könnt ihr mir gerne bei Twitter folgen ("Yaab98"), dort bin ich etwas aktiver.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 19. Juli 2009

Die Affeninsel in HD

Das waren noch Zeiten, als man noch keine Rennspiele und Ego-Shooter kannte, sondern auf einer klapprigen 166-MHz-Kiste nur zwei Arten von Computerspielen hatte: Zum einen waren da die Point-and-Click-Adventures, zum anderen spielten wir abwechselnd alle sechs Episoden von Commander Keen. Das von id Software entwickelte Jump'n'Run stellte damals sogar den Schwarz-Weiß-Konkurrenten Super Mario (GameBoy) in den Schatten.

Day of the Tentacle und Sam & Max gehörten dann eher zu den bevorzugten Point-and-Click's, wobei wir bis zum Ende der 2D-Zeit nicht wussten, wie man bei Sam & Max abspeichert. Somit blieb einem nur die Wahl zwischen "immer wieder den Anfang spielen" oder "knallhart in einer Session bis zum Abspann durchklicken"...die Credits habe ich leider nie gesehen!



Nicht einmal den Anfang eines Hits aus dieser Zeit habe ich je gespielt, den Witz und Charme von The Secret of Monkey Island durfte ich bedauerlicherweise nie erleben. Dank Microsoft's weißer Wunderkiste und den darauf laufenden Arcade-Games bekomme ich nun eine spielerische 1:1-Umsetzung des im Jahre 1990 von LucasArts veröffentlichten Titels vorgelegt, die lediglich grafisch den heutigen HD-Standards etwas angepasst wurde. Das Spiel bietet zudem jederzeit die Möglichkeit in den Retro-Look zu wechseln.


Bis heute konnte ich mich noch zu keinem Kauf durchringen, spätestens bei der ersten Senkung des aktuellen Preises in Höhe von 800 Microsoft-Points (entspricht etwa 9,50 Euro) werde ich wohl nicht mehr zögern können.

Berichtet doch bitte von euren Monkey Island-Erlebnissen, egal ob aus alten MHz- oder aktuellen HD-Zeiten auf der Xbox 360.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 11. Juli 2009

Zu lang oder zu kurz, daher gesammelt...

In den letzten Tagen hat sich so viel Kleinkram angesammelt, zu kurz für einen eigenständigen Blogeintrag aber zu lang für einen "Tweet" (Twitter-Mitteilung).

Zum Anfang dieses Sammel-Beitrages nehme ich mir den App-Store vor. Apples Marktplatz für alle iPhone- und iPod touch-Programme feiert einjähriges Bestehen mit einem kleinen Best-Of unter den nun mehr als 50.000 veröffentlichten Apps. Das Beste daran sind aber wohl nicht die sorgfältig zusammengestellten Programme, sondern das Bild, was im iTunes Store auf den ersten Geburtstag aufmerksam macht.



Typisch für die Apfel-Firma wurde in mühevoller Arbeit mit den Emblemen der Anwendungen ein wunderschöner Farbübergang von Lila über Gelb zu Blau geschaffen. Auf genau solche Werke stehe ich, eine Augenweide!

Eines meiner Lieblingsspiele findet man übrigens versteckt zwischen den dutzenden Logos, ein weiteres sucht man leider vergebens. In Richtung der oberen linken Ecke entdeckt man das kostenpflichtige Bejeweled 2 - ein Spiel, was wohl jeder schon gespielt hat, denn auf nahezu jeder Plattform findet man einen Ableger oder zumindest einen Klon davon.
Das ebenfalls kostenpflichtige Peggle konnte ich hingegen nicht entdecken. Was es damals zu einem Aktionspreis von nur 0,79 Euro gab, ist auch heute mit fast 4 Euro noch jeden Cent wert. Die Kollegen vom Spieleveteranen-Podcast (u.a. mit Boris Schneider-Johne und Heinrich Lenhardt) haben nicht umsonst in mittlerweile fast jeder Episode den iPhone-Titel wärmstens empfohlen.



Der Podcast kann kostenlos in iTunes abonniert oder die Folgen direkt über www.dreisechzig.net heruntergeladen werden. Auch diesen kann ich übrigens empfehlen, alle zwei Wochen "tun sich per Skype vier Videospiele-Kenner der alten Schule zusammen, um 30 Minuten (mittlerweile fast 60 Minuten) über das Weltgeschehen zu diskutieren". Für interessierte Videospieler ein Muss!

Von hier fällt ein Übergang zur Fußballsparte des VfL Wolfsburg recht schwer, also versuche ich es mit folgendem Foto:



Anfang vergangener Woche erreichte mich neben meiner neuen WölfeClub-Mitgliedskarte (für die Saison 2009/2010) das neue, erst kürzlich vorgestellte, Trikot (ebenfalls für die Saison 2009/2010).
In die neue Saison geht es nun nicht mehr mit Nike, sonder dem von mir favorisierten Teamausrüster Adidas! Klar, dass ich sofort zugegriffen habe...obwohl das schmucke Trikot ein Vermögen gekostet hat. Dank meiner Mitgliedschaft beim VfL erhielt ich immerhin einen 10%-Rabatt.

Keine Sorgen um teure Shirts und kleine Rabatte muss sich Tennislegende Roger Federer machen. Zu Ehren des Schweizers, der kürzlich erneut Wimbledon gewann, haben andere durch Nike ausgerüstete Stars wie Tiger Woods und Michael Jordan einen kurzen Werbespot aufgenommen, der durchaus sehenswert ist.


Neues Thema, ich bleibe aber beim Sport, sogar bei einer Sportart mit Schlägern.
Auf www.bestofyoutube.com findet man regelmäßig die beeindurckendsten und witzigsten YouTube-Videos, so zum Beispiel zwei aus der amerikanischen Baseball-Liga. In den kurzen Clips demonstriert Josh Womack vom Verein Long Beach Armada seine Art, einen Baseballschläger verdammt cool zu schwingen.




Zu guter Letzt bleibe ich bei einem Video von Google's Videoportal, entferne mich aber vom Sport und gehe zu Barney. Barney, wer kennt ihn nicht? Ich gebe das Stichwort "How I met your Mother" und die meisten werden bescheid wissen. Ohne ihn wäre die amerikanische TV-Serie nur halb so lustig, entsprechend ist auch er in meiner Lieblingsszene der ganzen Serie vertreten.


Wusstet ihr eigentlich, dass sich Neil Patrick Harris, also der Barney-Darsteller, vor einigen Jahren offiziell als schwul geoutet hat? Das lässt die Figur "Barney" gleich ganz anders aussehen... :-)


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen