Montag, 23. Februar 2009

3...2...1...

...meins? Wirklich? Verdammt!

Ich glaube, ich habe fast so etwas wie eine Kaufsucht, wobei man das Wort "Sucht" nicht zu leichtfertig nutzen sollte. Dass ich extrem gerne einkaufe, würde wohl besser passen...das Auspacken eines Paketes bringt so viel Spaß und der Geruch einer neuen Errungenschaft ist herrlich.
Die letzten eineinhalb Monate habe ich es jedoch geschafft nicht eine größere Anschaffung zu tätigen, seit gestern versuche ich sogar was bei Ebay zu verkaufen, um zusätzliches Geld zur knappen Ausbildungsvergütung zu verdienen. Aber genau dieser Versuch etwas zu verkaufen wurde mir zum Verhängnis, denn bei Ebay lauern die schönsten und verlockendsten Dinge. Ich biete dort leider zu gerne bei den verschiedensten Auktionen mit, nur um zu sehen, ob ich als Gewinner hervorgehe.
Vor einigen Jahren habe ich so ein Xbox-Headset für knapp 16 Euro ersteigert, seit heute bin ich durch diese (*räusper*) etwas idiotische Methode 122,50 Euro ärmer. Eigentlich sollte ich mich wie in der "3...2...1...meins!"-Werbung fühlen und fröhlich Purzelbäume schlagen, aber dass ich an einem Abend gleich zwei Auktionen gewinne, war alles andere als geplant!
Freuen tue ich mich durchaus über das Videospiel Skate 2 von Electronic Arts, was ich für 41,50 Euro inkl. Versand "geschossen" habe. Äußerst unnötig hingegen war der Kauf der Olympus Camedia C-1400 L, was eine schon fast antike digitale Spiegelreflexkamera ist.



Die Kamera aus dem Jahre 1997, die laut www.digicammuseum.de einen Neupreis von 1.250 Euro hatte, schlägt noch mit 81 Euro zu Buche. Ich bin echt gespannt, wie Sportbilder mit dieser Kamera werden...eine stinknormale Digitalkamera nimmt Fußballspieler im hohen Lauftempo meistens leider nur sehr verschwommen auf, was in der Bildergalerie von www.GWTolk.de nicht so schön aussieht.

Die Gelder habe ich vorhin schon schweren Herzens überwiesen. Bleibt nur zu hoffen, dass mein Nintendo 64 noch ein paar Euronen mehr als erwartet einbringt...


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 22. Februar 2009

Mein erstes Mal

Leute, es gibt Sachen, die man im Leben einfach gemacht haben muss.
Heute habe ich es getan. Ihr lest schon richtig, heute habe ich "es" getan...ich meine wirklich "es"! In etwa einer Woche wird sich dann herausstellen, ob das süße Ding mit mir zusammen bleibt oder von irgendeinem fiesen Kerl weggeschnappt wird.
Ich hoffe ja sooo sehr, dass es klappt...hier übrigens ein Foto von dem geilen Gerät im schwarz-grauen Dress:



Ob jemand meinen Nintendo 64 samt vierzehn Spielen und drei Controllern wirklich schön genug fand, werde ich dann am 01. März 2009 um 12.20 Uhr erfahren, wenn mein allererster Verkauf beim Online-Auktionshaus Ebay ausgelaufen ist.

Als ich letzte Woche das Foto für die GamePro gemacht habe, fiel mir mit Schrecken auf, wie viele ungenutzte Dinge sich noch in meinem Besitz befinden. Eine Auktion bei Ebay wollte ich schon immer mal machen, aber eine (nicht mehr ganz im originalen Zustand befindliche) Xbox bringt dort leider kein Geld und auch den Nintendo GameCube bekommt man dort größtenteils schon "für'n Appel und ein Ei". Blieb nur mein Nintendo 64, der doch tatsächlich für noch durchschnittlich etwa 50 Euro den Besitzer wechselt, was doch durchaus ganz gutes Geld ist!

...und um jetzt noch etwas Werbung in eigener Sache zu machen:
Wer Interesse an einer Nintendo 64-Spielekonsole samt 14 Spielen (The Legend of Zelda: Ocarina of Time, The Legend of Zelda: Majora's Mask, Donkey Kong 64, Mario Kart 64, Super Mario 64, Yoshi's Story, Star Wars: Rogue Squadron, Star Wars: Shadow of the Empire, Star Wars Episode 1: Racer, Pokemon Stadium, Pokemon Stadium 2, 1080° Snowboarding, Wave Race 64, International Superstar Soccer 64), 3 Controllern und dem Tranfer Pak hat, darf sehr gerne mitbieten. Hier geht es zur Auktion: Nintendo 64 Konsole + 3 Controller + 14 Spiele --- TOP!

Ansonsten drückt mir, wie gesagt, die Daumen!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 17. Februar 2009

Kinderfreundliches Spielen

Mich traf fast der Schock, als ich vorgestern im Newsteil der neuesten GamePro vom sogenannten "Kind Code" gelesen habe. Dieser stellt keinen Code für Kinder dar, sondern ist englisch und bedeutet zu deutsch in etwa so viel wie "freundliches Programm".
Wenn es um ein "freundliches Programm" geht, kann nur eine große Firma der Videospielszene gemeint sein, natürlich Nintendo. Diese versuchen das Spielen bekanntlich durch ihre Nintendo Wii (und den Nintendo DS) für alle Altersgruppen leicht zugänglich zu machen, egal ob für die 85-jährige Oma oder den gerade eingeschulten kleinen Bruder.



Als wäre das nicht schon genug - ich glaube es gibt keine andere Konsole, auf der es zu 95% nur kinderfreundliche Spiele oder Minispielsammlungen gibt - wurde bereits im Juli 2008 höchstpersönlich von Nintendos Großmeister und Creative Director, Shigeru Miyamoto, der oben erwähnte "Kind Code" patentiert. Hinter diesem verbirgt sich eine Art Autopilot für Videospiele. Scheint ein Endgegner unbesiegbar, ist ein Ferrari zu schnell oder ein Rätsel zu schwer drückt man mit seiner Fernbedienung seinem Controller auf den neuen im folgenden Bild schön zu sehenden "Hint"-Button, wodurch die Wii-Konsole die Steuerung übernimmt.



Theoretisch könnte man nun bis zum Abspann zugucken, wie das System das eingelegte Spiel durchspielt. Sobald man den Befehl dazu gibt, kann man allerdings auch jederzeit wieder selbst in das Geschehen eingreifen.
Ein Problem, wie die GamePro richtig darstellt, wird mit Sicherheit die Umsetzung der Idee auf Open-World-Spiele.

Aber nun mal ganz ehrlich, kaufe ich mir wirklich ein Spiel für 60 Euro, um es von meiner Konsole "durchspielen" zu lassen? Auf der anderen Seite bietet die Idee eine "faire" Alternative zu Cheats und Komplettlösungen, wobei wohl alles nicht weit voneinander entfernt ist.

Es gibt wirklich vieles, was für und gegen den "Kind Code" spricht, aber einen Trend hat Nintendo damit wiedereinmal untermauert: Der Weg zeigt immer deutlicher von den fordernden Spielen hin zu den Casual-Games!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 15. Februar 2009

Mein Zimmer #2

Die Spielesammlung


Wie bereits im ersten Teil angekündigt, starte ich mit "Mein Zimmer" eine feste Kategorie für diesen Blog. In unregelmäßigen Abständen werde ich auf die Bilder meines Zimmers etwas genauer eingehen und unter anderem in geschlossene Schubladen und Türen schauen, natürlich alles verbunden mit lustigen oder interessanten Geschichten.

Der erste richtige Beitrag dieser neuen Kategorie gilt dann nun meiner Spielesammlung.
Als Abonnement der Zeitschrift GamePro lande ich jeden Monat wieder auf der Seite der Leserbriefe. Dort befinden sich immer in der oberen rechten Ecke diese Bilder, auf denen irgendwelche Freaks ihre Spielesammlungen vorstellen...allerdings nicht ordentlich im Regal sortiert wie auf dem obigen Bild, sondern schön auf dem Boden verteilt, sodass es einem großen und kontrollierten Chaos ähnelt.
"Freak? Chaos? Videospiele? Ich bin dabei!", dachte ich mir an diesem Morgen, woraufhin für etwa zwei Stunden auch mein Zimmerboden mit allen sich in meinem Besitz befindenden Spielen und Konsolen bedeckt war. Das Ergebnis seht ihr hier:



Leider haben es aus Platzmangel nicht alle Spiele auf das Foto geschafft, und das kleine Bild von Bart Simpson an meiner Schranktür wurde spontan mit einem Poster von Link aus The Legend of Zelda: Twilight Princess (welches ich leider nie gespielt habe) überklebt.

Natürlich habe ich das Foto per eMail an die GamePro geschickt, vielleicht schaut sich dann ja irgendwann mal wer meine Spielesammlung an und denkt sich: "Oh man, das ist ein Freak!"


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Donnerstag, 12. Februar 2009

Legendärer Wochenrückblick

Wenn mir etwas richtig gut gefällt, kaufe ich es auch gern bei Totalschaden oder Verlust erneut.
So habe ich vor einiger Zeit zum Beispiel nicht nur das dritte identische Paar Fußballschuhe von Adidas gekauft, sondern letzten Freitag auch den zweiten baugleichen USB-Stick der Marke Intenso, weil der erste aus unerklärlichen Gründen verschwunden ist.



Mein erster Stick war vorallem in den letzten Wochen viel hier und viel da, nur eben wenig zu Hause. Der Grund waren die darauf gespeicherten Daten der neuen Homepage www.GWTolk.de, an der ich nur wenig an meinem PC gearbeitet habe.

Neben der Homepage befanden sich darauf auch die Episoden 19 bis 21 der ersten Staffel von "How I met your Mother".
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, die mir diese Serie so wärmstens empfohlen haben. Eine so coole Story mit teilweise wirklich richtig genialen Gags (Das schon fast kultige "Legendääär!" oder auch das "Standbild-High-Five" sind nur einige gute Beispiele...) in schön kompakten Folgen á 20 Minuten...Super! Sehr schade nur, dass ich erst jetzt darauf gestoßen bin!
Der witzigste Anzugträger der Welt ist übrigens Barney, ohne ihn wäre die Serie nur halb so gut. Von dem kann man noch eine ganze Menge lernen...

Und apropos lernen: Vor zwei Wochen habe ich mein Halbjahreszeugnis der Oberstufe erhalten.





Steuerlehre: 2
Rechnungswesen: 2
Allgemeine Wirtschaftslehre: 2
Politik: 1
Religionsgespräch: teilgenommen

Unterrichtsversäumnisse (in Std.): 0

Zur Freude meines Chefs konnte ich die 3 in Steuerlehre wieder zu einer guten 2 verbessern.
Nach dem Motto "Die Null muss stehen!" war ich bis heute noch immer keinen Tag in 2 1/2 Jahren Ausbildungszeit krankgeschrieben. Rekord?

Mit dem aktuellen Zeugnis habe ich mich dann quasi bei meinem Chef beworben, sein sehr verlockendes Angebot auch nach der abgeschlossenen Berufsausbildung in dem Büro zu bleiben habe ich somit angenommen.

...und in diesem kleinen Rückblick der letzten 2 Wochen darf auch natürlich eines nicht fehlen, der Geschmackstest meiner verdammt teuren Chocri-Schokolade!
Die Bananen-Erdnuss-Tafel sah so verdammt gut aus, aber außer Schokolade und Nüssen schmecke ich nichts. Da kann man auch genauso gut auf eine billige Nussschokolade von Aldi für 0,79 € zurückgreifen, denn die Banane ist leider sehr geschmacksneutral.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen


P.S.: Den vermeintlich verlorenen USB-Stick habe ich übrigens noch in meiner schmutzigen Jeans gefunden, glücklicherweise noch bevor diese in der Waschmaschine landete. Nun habe ich zwei Sticks...

Dienstag, 10. Februar 2009

Wo sind die alten Autogrammkarten?

Erst hat man Tagelang keine Ahnung, worüber man schreiben soll und nun ergeben sich gleich zwei mehr oder weniger blogwürdige Themen...der für heut geplante Beitrag verschiebt sich dann auf einen der nächsten Tage. Jetzt schreibe ich einfach über das derzeit aktuellere Ereignis.

Vielleicht können sich noch einige treue Leser an meinen riesigen Beitrag aus dem letzten Oktober mit dem Titel "Über Kühe, gesperrte Straßen und einen Dreier..." erinnern, in dem ich über das Auswärtsspiel vom VfR Schleswig beim Marner TV berichtet habe. Kleiner Tipp: Wegen verdammt vielen Bildern musste man etwa einen halben Kilometer scrollen, bis das Ende schließlich erreicht war.
Eigentlich bestand der Beitrag zu geschätzten 85 % aus Bilder und nur zu 12 % aus Text, die verbleibenden 3 % stellten ein kurzes Video dar.
An dieses Video wird sich nun kaum einer mehr erinnern, aber genau darum geht es heute.

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, gehöre ich zu den regelmäßigen Zeitungslesern. In den heutigen Lokalnachrichten befand sich ein Artikel über YouTube; der Redakteur hat nur den Suchbegriff "Schleswig" in die Suchmaske eingegeben und auf einer halben Zeitungsseite (!) über die Ergebnisse berichtet. Dies klingt nicht nur äußerst sinnlos, sondern ist es auch tatsächlich. Zugegeben, die Treffer sind aber auch recht interessant.
Neben einem Unwetter und der Landesgartenschau 2008 kommt der Verfasser des Artikels auf den VfR Schleswig zu sprechen...und ihr ahnt es sicher schon. In unfassbaren zwei Sätzen wird meinem Video Aufmerksamkeit geschenkt.


"Der VfR Schleswig präsentiert sich als die "Macht an der Schlei". Was noch zu beweisen wäre, da der Clip die Kicker beim Minigolfen zeigt. Und ein weiterer Clip endet mit dem Anstoß zum Spiel. Die zuvor von der gegenüberliegenden Eckfahne (eigentlich war es die Mittellinie) aus gefilmten Aufnahmen lassen wenig Rückschlüsse auf die Spielstärke der Kicker zu."
Auch wenn es nach meinem ersten Zeitungsauftritt nicht ganz zum Schauspieler gereicht hat, vielleicht starte ich ja nun eine Karriere als Regisseur...die Vorlage der letzten Autogrammkarten sind sicher noch irgendwo gespeichert.

Witzig: Im Artikel meines ersten "Auftrittes" ging es hauptsächlich um Ökkes Yildirim. Dieser hat zufälligerweise das zweite Video ("Die Macht an der Schlei") entworfen, auf das der Redakteur des heutigen Artikels ebenfalls genauer eingeht.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen