Sonntag, 22. November 2009

Die Zwei-Männertypen-Theorie

Wir sprechen über Männer im Alter von ungefähr 50 Jahren, für die ich die sogenannte Zwei-Männertypen-Theorie aufgestellt habe: Es gilt der Unterscheidungsgrundsatz zwischen dem wissbegierigen Technikfreak und dem Retro-Mann. Der Technikfreak ist lernwillig und hat trotz seines fortgeschrittenen Alters überhaupt keine Angst vor etwas Neuem, der Retro-Typ hingegen ist noch einer der ganz alteingesessenen Besserwissern.

Letzterer ist grundsätzlich ein Vertreter der Meinung, dass früher alles besser war.
Im Radio beispielsweise läuft bei ihm nur die Musik aus den guten Achtzigern, aktuelle Hits werden schon vor dem erster Refrain als Lärm abgestempelt. Und auch im Fernsehen verhält es sich ähnlich. Die drei großen Sender (ProSieben, Sat.1 und RTL) werden grundsätzlich nicht eingeschaltet, weil dort immer nur der selbe Schwachsinn kommt. Einen Science-Fiction- oder Fantasyfilm hat dieser Typ von Mann allein aus Prinzip noch nie im Leben gesehen, stattdessen laufen in der Primetime nur Dokumentationen aus der eigenen Region, alte Filme auf Kabel 1 oder der Sportkanal.
Überschaubar sind auch die Fähigkeiten in der elektronischen Datenverarbeitung, denn einen Mauszeiger hat dieser Typ mittels eines so neumodischen Eingabegerätes noch nie bewegt...und möchte es auch partout nicht versuchen! Ach ja, und mit den blöden Videospiele kann der Retro-Mann nun gar nichts anfangen...er hat sich ja bereits früher vor der Automatenvariante von PacMan gedrückt, während seine Freunde das Gerät mit Münzen vollpumpten.
Sogar bei der Essensauswahl kann man meine Theorie beobachten: Leckere Donuts oder Muffins werden gar nicht erst probiert, weil sie sich schon so amerikanisch anhören. Vom Coffee-to-Go wird der praktische Deckel vor dem Trinken abgenommen und die pappigen Burger von McDonalds sind eh alle eklig.

Ich möchte mal der wissbegierige Technikfreak werden...!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 17. November 2009

Von A wie Assassin's Creed bis...

In den letzte Tagen haben ungewöhnlich viele Links zu Kurzfilmen oder Kinotrailern ihren Weg in die Favoritenliste meines Firefox-Webbrowsers gefunden. Das Besondere daran ist, dass all diese kommenden Filme von bekannten Videospielen abstammen und durchaus Potential haben.


Prince of Persia

Die Inszenierung und Action im Kinotrailer scheint zu stimmen - mit dem nötigen Witz könnte die Videospielverfilmung tatsächlich, wie die Entwickler der spielbaren Variante behaupten, noch größer als Fluch der Karibik werden. Jerry Bruckheimer ist ja immerhin schon ein Garant für Qualität.


...und Manuel hat Recht, wenn er auf seinem Blog behauptet, dass der Kameraflug in den ersten Sekunden des Trailers sehr stark an Assassin's Creed erinnern!


Half-Life

Der erste Teil des Kurzfilms "Escape from City 17" sollte eigentlich einer von vielen werden, Fortsetzungen gab es jedoch nie. Allerdings veröffentlichten die Purchase Brothers vor einigen Wochen eine neue Version des Films mit geändertem Schnitt - dazu die erfreuliche Botschaft, dass aus dem Kurzfilm-Projekt unter besten Umständen ein waschechter Kinofilm wird. Erfreulich wäre es!


Aber wenn es denn jemals einen Film geben wird, sollten die Combine-Gegner und besonders die komplette Umgebung doch bitte etwas weniger nach Arbeiten aus dem Computer ausschauen.


Assassin's Creed

Was im oben erwähnten Trailer zu Prince of Persia noch ein klitzekleiner Kritikpunkt war, ist in dieser dreiteiligen Kurzfilmserie durchaus wünschenswert: Stilechte Kamerafahrten à la Assassin's Creed!
Die Geschichte mit dem Untertitel "Lineage", was übersetzt so viel wie "Abstammung" bedeutet, erzählt die Vorgeschichte der aus Assassin's Creed 2 bekannten Spielfigur Ezio Auditore de Firenze. In folgendem ersten Teil erfahren wir bereits, dass sein Vater ebenfalls eine Assassine war und...ach, schaut einfach selbst!


Vervollständigt wird die Geschichte mit Teil 2 und Teil 3.


Halo Legends

Sehr schade, dass es wohl nie einen Halo-Film ähnlich dem Live Action Trailer geben wird. Mit Halo Legends startet Warner Bros. jedoch eine Zeichentrickserie, von der erst kürzlich (im neuen Waypoint) die erste Episode veröffentlicht wurde.


Den zweiten Teil der Folge findet ihr hier.
Ich weiß ehrlichgesagt nicht so recht, was ich von der Serie halten soll. Natürlich fühlt man sich gleich in das Halo-Universum versetzt, doch entspricht ein Spartan mit krassesten Karate-Skills, der sich später sogar noch als Frau mit schneeweißen Haaren herausstellt, nicht gerade dem Bekannten. Ich freue mich aber schon in der Hoffnung auf weitere Folgen, dass der Einsatz von Waffen auf großen Schlachtfeldern etwas mehr in den Vordergrund gerückt wird.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Mittwoch, 11. November 2009

Tragischer Tod eines ganz Großen

Als ich gestern nach dem Fußballtraining heim kam, blinkte es an meinem Computer schon in der Taskleiste. Eine Nachricht via ICQ, in der mir ein bekennender Fan des FC Bayern mit wenigen Worten die Frage stellte, ob ich bereits das Neueste über Robert Enke wisse?! Ich dachte sofort an ein Interview am vergangenen Sonntag mit Jörg Schmadtke, dem Sportdirektor von Hannover 96, der berichtete, dass sich der Verein in Kürze mit Robert Enke über eine Vertragsverlängerung einig werden wolle. Ich ging also davon aus, dass ich nach einiger Recherche im Internet auf eine total verrückte Meldung, wie beispielsweise "Enke verlängert bis Lebensende" oder "Nach der Winterpause steht Enke zwischen den Pfosten des FC Bayern München" stoßen werde.

Egal, ich dachte an wirklich alles während der unendlich langen Ladezeit von Bild.de, jedoch rechnete ich nicht mit der Schockmeldung des Jahres. Der deutsche Nationaltorhüter (mit besten Chancen auf die Weltmeisterschaft 2010) und die Nummer 1 von Hannover 96 ist von uns gegangen. Robert Enke nahm sich wegen starker Depressionen im Alter von nur 32 Jahren das Leben.



Es fällt mir äußerst schwer über das unangenehme Thema "Tod" zu schreiben, doch fühlt man nicht bei jedem die selben Emotionen. Den Tod des kürzlich verstorbenen Michael Jackson habe ich lediglich zu Kenntnis genommen, das tragische Ableben von Robert Enke hingegen stimmt mich sehr traurig.

Ruhe in Frieden...und halt' das Himmelstor sauber!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 7. November 2009

Wenn der Postmann zweimal klingelt...

Es ist immer wieder eine Freude, wenn der Postbote an der Haustür klingelt und mir ein Paket in die Hand drückt. Noch viel schöner ist es jedoch, wenn mir der Postbote ein Paket einer Amazon-Bestellung überreicht, von der ich gar nichts mehr wusste.

Als im Laufe der letzten Woche das neueste Album der Foo Fighters beim Radiosender meiner Wahl vorgestellt wurde, habe ich noch mit einem Kauf geliebäugelt. Dass ich die "Greatest Hits" bereits Wochen zuvor im Internet vorbestellt habe, musste ich zu dem Zeitpunkt total vergessen haben. So trudelte die neue Platte pünktlich zum Release - zusammen mit dem genialen Unplugged-Album der Sportfreunde Stiller - vor genau einer Woche bei mir ein.
Zum Glück hatte ich es nicht doppelt bestellt!

Ich möchte dieses gute Stück der Musikgeschichte wirklich jedem Freund der Foo Fighters ans Herz legen. Das Album trägt vollkommen zu Recht den Namen "Greatest Hits" - jede Nominierung auf dieser Scheibe ist wahrlich nachzuvollziehen. Dazu kommen sogar noch die zwei neuen Songs Wheels und Word Forward, die mir auch äußerst gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt: Statt der Akustik-Version von Everlong, wodurch der Titel doppelt auf der CD vertreten ist, wäre ein anderes Lied wünschenswert gewesen...das fantastische Razor, Halo und auch DOA hätten einen Platz zwischen den besten Songs verdient!

Kaufen! Kaufen! Kaufen!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 2. November 2009

Neues Hobby: Fotografie?

"Mit Kameras ist es wie mit Autos: Natürlich kommt man auch mit einem Smart von A nach B, aber wehe beim Nachbarn steht plötzlich ein flotter Ferrari in der Garage…"

Ihr erinnert euch noch an meine uralte Spiegelreflexkamera, die ich vor einigen Monaten eher unfreiwillig für etwa 80 Euro bei Ebay ersteigert habe? Da ich unbedingt, nicht zuletzt wegen obigem Motto, eine Kamera der aktuelleren Generation "in meiner Garage parken wollte", startete ich das Vorhaben mit dem Verkauf meiner Olympus-Spiegelreflexkamera aus dem Jahre 1997.

Nach dem Ende meiner Ebay-Auktion stellte ich mir die Frage, ob ich die Kamera damals so billig gekauft habe, oder diesmal beim Verkauf einfach verdammt viel Glück hatte - es standen letztlich zumindest etwas über 130 Euro zzgl. Versandkosten mehr auf meinem Konto. Gutes Geld, was sofort reinvestiert werden sollte.

Da ich mich nun leider nicht sonderlich in dem Bereich "Spiegelreflexkamera" auskannte, bat ich in einem netten Forum um Hilfe, wo mir viele Ideen und Ratschläge ans Herz gelegt wurden. Eines war jedoch immer klar: Es sollte eine Kamera der Marke Canon werden. Schnell hatte ich mich auch auf das Canon EOS 1000d Kamera-Gehäuse festgelegt, doch blieb lange die Frage über ein Objektiv passend für die geliebte Sportfotografie und hübsche Landschaftsaufnahmen.



Besonders meine selbstgesteckte Budgetgrenze von etwa 600 Euro bereitete sowohl mir, als auch den Profis im DSLR-Forum.de große Mühe, denn wie ich mittlerweile herausgefunden habe, kann man bei Objektiven gar nicht genug Geld anlegen. Schon bald legte ich mich aber auf das "EF-S 55-250 IS"-Objektiv fest, denn dieses vereint nicht nur ein gutes Teleobjektiv und für meine Zwecke zunächst ausreichende Lichtstärke, sondern hielt sich voll in meinem Budget und ließ mir sogar noch ein bisschen Luft nach oben.
Ich werde mit diesem Objektiv erst ein wenig Erfahrung sammeln und später in eine gute Mittelklasse-Variante investieren.

Am vergangenen Freitag bin ich dann einfach mal mit der neuen Spiegelreflexkamera im Schlepptau für eine Stunde durch unser Dorf gefahren, um einige Probeaufnahmen zu schießen. Wirklich schöne Landschaften habe ich nun nicht entdeckt, doch merkte ich schon nach kürzester Zeit, wie viel Spaß mir die Suche nach geeigneten Motiven und deren Ablichtung bereitet.

Nun werde ich Rennfahrer.






MfG
Christoph "Yaab" Lucassen