Samstag, 27. Februar 2010

Der Langsee, vom Schnee bedeckt

Letzten Sonntag zog es mich bei schönstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel nach draußen an die frische Luft. Mit der Kamera im Schlepptau fuhr ich zum nur wenige Kilometer entfernten See (Langsee), der noch mit einer Eis- und Schneeschicht bedeckt war.

Einige Bilder, die erneut meinem laienhaften Nachbearbeitungswahn zum Opfer gefallen sind, dürft ihr in Folgendem bewundern:















Der viele Schnee hat hoffentlich bald ein Ende. Bei uns gab es die letzten Tage zumindest leichte Plusgrade und verhältnismäßig warmen Regen - muhahaha, Game Over!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 26. Februar 2010

#2 Bundesliga-Tipps - 24. Spieltag 09/10










Alle Tipps im Überblick:

Schalke
-
Dortmund
1:1
Hertha
-
Hoffenheim
2:1
Mainz
-
Bremen
2:2
Stuttgart
-
Frankfurt
1:0
Gladbach
-
Freiburg
3:1
Bochum
-
Nürnberg
2:0
Leverkusen
-
Köln
4:1
Hannover
-
Wolfsburg
0:3
Bayern
-
Hamburg
2:1

Audio-File: Bundesliga-Tipps_-_Spieltag_24.mp3
(Rechtsklick, "Ziel speichern unter...")


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Donnerstag, 25. Februar 2010

Tränen für die Quote

Das Geheimrezept für ein erfolgreiches Abschneiden in den leider viel zu verbreiteten Castingshows ist keine besonders herausragende Stimme, sondern die tragische Geschichte hinter der Fassade des angehenden Sängers.

Bereits in den sogenannten Vorcastings, d.h. in einem Auswahlverfahren ohne Kamera und ohne Dieter Bohlen, wird die Spreu vom Weizen getrennt. Aus einer sicheren Quelle weiß ich, dass dort von 100 Bewerbern vielleicht nur 2 oder 3 Teilnehmer in die ausgestrahlten Castings kommen. Auch ohne Insiderwissen erscheinen solche Vorauswahlen jedoch logisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich überwiegend Vollpfosten bewerben und die restlichen 30 Prozent leidenschaftliche Sänger mit einer mitreißenden Geschichte (Eltern gestorben, schwere Krankheit besiegt, in Armut lebend, ...) sind, ist äußerst gering.

Ganz dicke kommt es dann, wenn die Kandidaten während eines vermeintlich traurigen Songs anfangen zu weinen. Ich könnte sogar schwören, dass der Großteil dieser Personen gar nicht versteht, wovon das jeweilige (englischsprachige) Lied handelt - eine dramatische Melodie gepaart mit den Wörtern "Falling Tear" oder "Broken Heart" im Songtitel lassen deren Sinn aber zumindest erahnen! Zur Not wird da auch mal die Zwiebel geschlachtet, um bloß kein Auge trocken zu lassen...aber was tut man nicht alles für ein oder zwei Anrufe mehr auf dem Telefonvoting-Konto.

Also bei aller Ehrlichkeit, aber mir könnte auch ein gefühlvoller Phil Collins über "Another Day in Paradise" singen...dahingeträllerte Texte können mich seelisch irgendwie nicht berühren!

Den Refrain des neuen Liedes "Song for Sophie" von Aura Dione, einer bis vor kurzem eher unbekannten Sängerin aus Dänemark, finde ich allerdings richtig schön. Also "schön" natürlich nur im Sinne von "toll", nicht dass mich dieses Lied plötzlich eine Träne vergießen lässt. Pah!

"She was always like a feather, in the air
I never knew if she was flying or falling
she was always like a feather, in my life.
I hope she flies..."

("Song for Sophie" von Aura Dione aus dem Album Columbine)


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 22. Februar 2010

BVB-Netradio

Der typische Fußballkommentator ist, wie es ein guter Schiedsrichter sein sollte, unparteiisch. Die Herren Boris Rupert und Norbert Dickel vom kostenlosen BVB-Netradio haben davon scheinbar nie etwas gehört. So entsteht ein wunderbar voreingenommener Kommentar, zu dem ich auf www.FuViBlo.de ein wirklich lustiges Best-Of gefunden habe.


Vom kürzlich vergangenen Spiel der Borussia gegen den FC Bayern München findet ihr hier noch ein kurzes Video.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Samstag, 20. Februar 2010

HTML-Tabellen in Blogger.com erstellen

Ein Informationsbeitrag für Nutzer von Blogger.com - womöglich uninteressant für den Großteil der Leserschaft!

In meinem letzten Beitrag versuchte ich eine Tabelle mit allen prognostizierten Bundesliga-Ergebnissen zu erstellen. Da uns der Blogger.com-Editor von Haus aus keine Möglichkeit bietet an den gewünschten Effekt zu gelangen, versuchte ich mich an meinen überschaubaren HTML-Kenntnissen.

Rasch in den "HTML bearbeiten"-Modus gewechselt und fleißig losgewerkelt. Um ein paar <center>-Tags und für diesen Beitrag unwichtige Inhalte erleichtert, sah der entstandene Code für eine Tabelle folgendermaßen aus:

<table>
<tr>
<td>Hoffenheim</td><td>Gladbach</td>
</tr>

<tr>
<td>Nürnberg</td><td>Bayern</td>
</tr>

<tr>
<td>Köln</td><td>Stuttgart</td>
</tr>

</table>

Über den speziellen Vorschau-Modus zeigte es die gewünschte Tabelle an. Nachdem der Beitrag jedoch für alle Welt veröffentlicht wurde, haute es mir einen riesigen Leerraum über die frisch getippten Zeilen.



Das Problem für den unerwünschten freien Raum liegt scheinbar in der Blogger.com-Software. Mein Fehler war, dass ich die einzelnen Tags in HTML am liebsten, wie im oberen Code gut zu sehen, schön übersichtlich in jeweils gesonderte Zeilen schreibe. Da das System im tückischen "HTML bearbeiten"-Modus aber auch offensichtlich ein stinknormales "Enter" als <br /> ansieht, platzierte er diese Kommandos - natürlich wegen logischer Deplatzierung zwischen z.B. <table> und <tr> - vor die Tabelle.

Des Rätsels Lösung lautet also, dass die Übersicht bei geschriebenem HTML-Quelltext etwas kürzer treten muss! Am besten solltet ihr eine Tabelle komplett ohne Leerzeilen und -zeichen schreiben.
Um das obere Beispiel erneut aufzugreifen, sieht der korrekte Code wie folgt aus:

<table><tr><td>Hoffenheim</td><td>Gladbach</td></tr><tr><td>Nürnberg</td><td>Bayern</td></tr><tr><td>Köln</td><td>Stuttgart</td></tr></table>

Zwar erscheint es so viel chaotischer, doch erreicht ihr mit dieser Lösung eine korrekt dargestellte Tabelle ohne darüberliegenden Leerzeilen.

Und noch ein abschließender Tipp zu einem ganz anderen Thema: Um den geschrieben HTML-Quellcode in euren Postings anzeigen zu lassen - dass er also nicht direkt in die jeweiligen Codes umgewandelt, sondern wie bei mir ausgeschrieben wird - schreibt ihr einfach anstelle der eckigen Klammern ("<" bzw. ">") die Befehle "& lt;" und "& gt;" (wobei natürlich keine Leerzeichen enthalten sein dürfen).


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 19. Februar 2010

#1 Bundesliga-Tipps - 23. Spieltag 09/10

Dass das Glück auch manchmal auf meiner Seite ist, konnte ich zum Ende der Hinrunde beim 24Level-Bundesligatippspiel unter Beweis stellen. Damals gab ich zwar schon wehmütig meinen Tippspiel-Rücktritt bekannt, konnte es dann aber doch nicht ganz lassen.

Damit es mich später nicht ärgert meinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt zu haben, verwende ich meine Tipps ab heute wenigstens einigermaßen sinnvoll und stelle diese nun zu möglichst jedem Spieltag als kurzen Audiobeitrag bereit. Heißt für euch: Über meine Stimme ablachen und Kritik an den Tipps üben!

Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche viel Spaß mit meiner ersten Ausgabe der Bundesliga-Tipps zum 23. Spieltag...









Und alle Tipps im Überblick:

Hoffenheim
-
Gladbach
1:2
Nürnberg
-
Bayern
0:3
Köln
-
Stuttgart
2:3
Dortmund
-
Hannover
3:1
Hamburg
-
Frankfurt
2:0
Mainz
-
Bochum
2:2
Freiburg
-
Hertha
1:1
Wolfsburg
-
Schalke
0:2
Bremen
-
Leverkusen
2:3

Nächste Woche wird dann auch etwas weniger gelispelt und motivierter kommentiert!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Dienstag, 16. Februar 2010

Sinneswandel

Ich möchte wirklich jedem geneigten Videospieler raten, sich zumindest die aktuelle Ausgabe 03/10 der Fachzeitschrift GamePro zu besorgen. So viele lesenswerte Artikel zu unzähligen interessanten Spielen gab es schon lange nicht mehr.

"Von Anfang an fällt Kennern des ersten Teils der erhöhte Action-Anteil auf", hieß es dort unter anderem im spannenden Testbeitrag zu Mass Effect 2. Jener Satz ließ selbst mich, den sicher größten Rollenspiel-Muffel der Welt, weich werden und zum Kauf verleiten - obwohl ich den Vorgänger nie gespielt habe. Eine grandiose Wertung von 93 Prozent tat da nur ihr übriges.

Nach einer Spielzeit von etwa sieben Stunden lautet mein erstes Zwischenfazit: Umwerfend!
Sieht man über teils wirklich sehr lange Ladezeiten hinweg, erhält man ein Action-Rollenspiel, das seinesgleichen sucht. Mass Effect 2 hat meinen Genre-Geschmack sogar derart geprägt, dass ich mich doch inzwischen glatt über die eher seltenen Dialoge als gelungene Abwechslung zum Schieß- und Prügel-Alltag freue.



Hallo, was ich denn bitte mit mir los? Wer mich kennt, der weiß genau, dass ich in Videospielen die brisanteste Action will - keine eintönigen Gespräche und stupiden Rätsel!
Ein Grund für meinen Sinneswandel ist sicherlich auch die Art des Spielverlaufs. Möchte ich das gute Stück Software nur schnellst möglich abschließen, leitet mich mein "Tagebuch" unkompliziert von Hauptmission zu Hauptmission. Jedes geführte Gespräch hat demnach auch seine Berechtigung und treibt die Story sinnvoll voran.
So wie in Bethesda's Oblivion hoffe ich damit auch beim neuesten Meisterwerk von BioWare den Abspann in unter 20 Stunden zu sehen. Wenn ich eines nämlich nicht mag, dann sind es langweilige Nebenquests - und genau diese lassen sich, wie im eben genannten Oblivion, hervorragend umgehen!

Zusammengefasst: Kauft euch die neue GamePro-Ausgabe (inkl. toller DVD) für nur 5,50 Euro am nächsten Kiosk, lest den Mass Effect 2-Artikel, seid begeistert und legt euch dann schließlich das wohl großartigste Weltraum-Epos der Videospielgeschichte zu! Damit macht ihr bestimmt nichts verkehrt...


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 12. Februar 2010

Leasing - Top oder Flop?

Schon letzte Woche, als ich mich mal wieder mit dem Auto auf dem Weg zur Kfz-Werkstatt befand, nahm ich mir das Verfassen dieses neuen Blog-Beitrages fest vor.
Inzwischen bin ich jedoch gar nicht mehr so sicher, ob der viele Frust wirklich derart berechtigt war.

Aller Ärger mit meinem schwarzen VW Golf fing bereits im August 2008 an - keine zwei Monate nach dem Kauf des gebrauchten Wagens aus dem Jahre 2001. Von dieser Angelegenheit berichtete ich zwar schon damals, aber nochmal zur Erinnerung: Die Scheibe meiner Fahrertür verschwand beim elektronischen Herunterkurbeln mit einem lauten Knall im Türrahmen und musste in der teuren Autowerkstatt repariert werden. Im Laufe des letzten Jahres trat der selbe Defekt sogar erneut auf...

Und unangenehm viele (kleinere) Reparaturen später - nämlich vor etwas über einem Monat - tauchte eine gelbe Warnleuchte im Cockpit meines Golf auf. Nachdem ich mich im Handbuch über dessen Bedeutung informiert hatte, rechnete ich mit einer teuren Angelegenheit.
Mit etwa 300 Euro für eine neue Lambdasonde (ich kann mir diese Bezeichnung nur wegen Star Wars so gut merken ^^) bin ich zwar letztlich noch recht glimpflich davongekommen, allerdings lassen mich die unzähligen laufenden Rechnungen den Kauf (m)eines Wagens überdenken.

Ich stelle mir schon tagelang die Frage, ob man mit einem Leasingvertrag nicht sogar etwas besser beraten wäre!?

Natürlich ist das Leasen eines Autos recht teuer, doch lassen sich zumindest die monatlichen Raten durch die Vertragslaufzeit etwas variieren. Der riesige Vorteil des Kfz-Leasing ist wiederum, dass ein entsprechend aktuelles Auto in der Garage steht, bei dem zwar keine laufenden Reparaturen ausgeschlossen sind, diese jedoch vergleichbar selten nötig sein dürften.

Mein Wunschauto muss nicht zwingend besonders schön oder schnell sein, nur eines verlange ich: Zuverlässigkeit!

Wie ich aber eingangs erwähnte, sind mir zu diesen Überlegungen schon die ersten Zweifel gekommen. Denn wenn...ja wenn mein Auto ausnahmsweise mal ohne Probleme läuft, kann ich mich zufrieden auf den Fahrersitz setzten und stolz berichten: "Das ist MEIN Auto!"

Gibt es vielleicht auch Leasingnehmer unter meinen Lesern? Mich würde mal ganz ehrlich interessieren, welche Meinung ihr zum Leasing habt.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Sonntag, 7. Februar 2010

Alles Müller oder was?

Über die Wurstwasser-Folge von "Frühstück bei Stefanie" konnte ich mich ja im vergangenen Jahr schon köstlich amüsieren. Passend zum Thema habe ich für euch noch einmal die grandiose Folge "Beschwerdebriefe" vom 07. September 2009 rausgesucht, die ihr euch zunächst besser anhören solltet!









Als meine Schwester nämlich letztes Wochenende einen "Knusper-Joghurt mit der Ecke" der Firma Müller öffnete, befanden sich enttäuschenderweise nur zwei kleine Schokoladenflakes in der Ecke.
Diesen Zufall hatte ich natürlich sofort bei Twitter veröffentlicht, worauf es auch massig "Vor dem Kauf schütteln"-Tipps hagelte! Aber hey...ich nahm das mal zum Anlass, einen kurzen Beschwerdebrief aufzusetzen und an den Hersteller zu schicken.

Freitag, keine sieben Tage später, landete ein kurzes Anschreiben mit persönlicher Entschuldigung in meinem Briefkasten. Da es wegen der Kühlbedürftigkeit allerdings unmöglich sei, frische Milchprodukte per Post zu verschicken, lagen dem Brief als kleine Aufmerksamkeit zwei spezielle Joghurt-Löffel bei.



Und dabei habe ich die Herren und Damen doch nur höflichst auf deren Fehler hingewiesen.

Vielen Dank, Müller!


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Freitag, 5. Februar 2010

Zu verrückt, um wahr zu sein

Las Vegas, Miami und New York. Ich spreche von drei der bekanntesten Städte der Welt, die zugleich Schauplatz von CSI: Den Tätern auf der Spur und dessen Spin-Offs sind.
Bis vor einiger Zeit habe ich noch regelmäßig zusammen mit allen Ermittlern der genannten Städte jeden Mordfall aufgeklärt. Irgendwann konnte ich meine forensischen Fähigkeiten jedoch nicht mehr auf die drei Serien verteilen, sodass ich lediglich noch wöchentlich das Ur-CSI aus Las Vegas verfolgte.

Vor Kurzem - einer Zeit, in der viele Staffeln meiner Lieblingsserien endeten und jeglicher Nachschub ausblieb - habe ich meine Ermittlungen in New York wieder aufgenommen. Wirklich interessant, was für einen Schwachsinn ich mir bis vor einigen Monaten mit CSI: New York noch regelmäßig angetan habe.

Der Irrsinn begann jeweils in den letzten drei von vier Folgen mit dem Fund der obligatorischen Leiche. In Big Apple scheint die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß zu sein, dass ermordete Menschen von den begabtesten Forensikern der Stadt entdeckt werden - oder in Übersee passieren einfach zu viele Morde.
Die beste Geschichte der letzten Episoden war mit der auf einer Dachterasse zurückgelassenen Leiche. Ein Vogel, der diesen mittlerweile schon ziemlich verwesten Mann als Nahrung sah, schnappte sich kurzerhand eines seiner Augen und flog zurück zu seinem Nest. Während des Fluges verlor der Vogel die erbeutete Nahrung aus seinem Schnabel. Das nun zu Boden fallende Auge landete - für die Serie typisch - an einem der wohl belebtesten Orte der Stadt. In dem vollgefüllten Becher eines Coffee-to-Go. Ohne Deckel. Und natürlich gehörte dieser einem CSI-Mitarbeiter. Überraschung!
Also mal ganz ehrlich...sowas passiert doch nur im Fernsehen. Und dann musste der im Kaffee schwimmende Fund auch gleich ein Auge sein. Hätte es nicht auch eine Niere oder ein Teil vom Muskel des Oberschenkels getan? Noch lächerlicher wäre die dargestellte Szene höchstens mit einem abgetrennten Ringfinger, der samt aufgestecktem Ehering in einem großen Teller Spaghetti mit Tomatensauce landet!

Auch bei der guten Ausrüstung der New Yorker Labors gerate ich immer wieder ins Staunen. Selbst ein im Jahre 2050 angesiedelter Film würde bei derart technischer Finesse etwas lächerlich erscheinen. Berührbare 3D-Hologramme gehören bei CSI: New York schon zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen, wie es die Flachbildschirme inzwischen in unserer Realität tun.

Ich wünsche mir endlich neue Folgen vom klassischen, keineswegs übertriebenen CSI: Den Tätern auf der Spur. Las Vegas ist eben nicht nur die spannendste der drei Städte, sondern hat auch die sympathischsten und authentischsten Ermittler. Aber wirklich schade, dass William Petersen alias Gil Grissom nicht mehr zum bislang perfekten Cast gehört.


MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

Montag, 1. Februar 2010

Des Teufels weiße Brut

Wenn man etwas zum Weihnachtsfest verschenkt, sollte man selbst zumindest einen minimalen Nutzen davon haben. So lag für meine Schwester das sehr coole Scribblenauts für ihren Nintendo DS unter dem Tannenbaum, mein Vater bekam zwei Tickets für ein Bundesligaspiel des Hamburger SV. Da diese Karten für ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg waren, und die "Wölfe" außer mir ja scheinbar keiner so richtig mag, musste er mich zwangsläufig mitnehmen.

Dieses Spiel war am letzte Freitag. Und seit diesem Tag weiß ich ganz sicher, dass Schnee verdammt blöd scheiße ist.

Da ich mich mit den Tickets also zur Hälfte selbst beschenkte, durften die Sitzplätze auch etwas teurer sein. Ein Platz direkt hinter dem Tor im mittleren Block kostet in Hamburg auch gerne mal 36 Euro. Insgesamt habe ich somit 72 Euro für die beiden Karten springen lassen.
Viel Geld, dem ich heute schmerzlich hinterherweine.

Der wetterliche Verlauf der letzten Woche war eigentlich recht positiv. Von Tag zu Tag schmilzte die weiße Teufelsbrut weiter, sodass die Straßen teilweise sogar wieder mit gewohnter Geschwindigkeit befahrbar waren. Pünktlich zum Morgen des herbeigesehnten Freitages setzte jedoch der Schneefall wieder ein, der bis zum Abend eine Fahrt über die 130 Kilometer nach Hamburg schier unmöglich machte.

Es hätte bestimmt mehr Spaß gemacht, wenn ich 72 Euro mit dem Streichholz verbrannt hätte. Oder ich hätte die Scheine zu einem Flieger falten können und aus meinem Fenster durch die bis heute herabfallenden Schneeflocken gleiten lassen. Oder ich hätte meinem Vater das neue HSV-Trikot kaufen können. Oder ich hätte ihm einfach nichts geschenkt...aber ganz egal, denn selbst eine Karte für die Oper hätte ich weniger schmerzlich verdaut.

Zur Verdrängung der blöden Gedanken - oder einfach nur symbolisch - habe ich mich gestern zum Fußballplatz an unserem Tolker Schulzentrum begeben, um eine weitere kleine Fotosession im Schnee zu starten. Immerhin war der Kopf danach frei.
Viel Spaß mit den (sehr unterschiedlich nachbearbeiteten) Bildern!












MfG
Christoph "Yaab" Lucassen