Dienstag, 11. Mai 2010

Mein iPhone-Navi: Skobbler

Kennt ihr das, wenn man mit dem Auto mal wieder irgendwo im Nirgendwo gelandet ist, sich nichts sehnlicher als sein Navigationsgerät wünscht, dieses allerdings zu Hause vergessen hat? Dieses Problem stellte sich mir bis jetzt zwar nicht allzu oft, hin und wieder irre ich allerdings schon ohne jegliche Orientierung über die Straßen der Bundesrepublik.
Als stolzer Besitzer eines iPhone dachte ich daher über den Kauf einer Navigationssoftware nach. Navigon und TomTom waren in der Kategorie die interessantesten Apps, hätten allerdings mit bis zu 100 Euro zu Buche geschlagen - ein Preis, den ich nie für eine derartige Applikation zahlen würde!

Eine billigere Alternative ist Skobbler, für welches ich vor einigen Monaten etwa 8 Euro bezahlt habe und inzwischen nur noch 3 Euro im deutschen App-Store kostet.
Wer sich von der miesen Drei-Sterne-Bewertung nicht abschrecken lässt, verwandelt sein iPhone in ein durchaus funktionierendes und zugleich billiges (!) Navigationsgerät. Die App hat zwar einige unangenehme "Ecken und Kanten", aber wie eingangs bereits erwähnt: Wer sein richtiges Navi mal zu Hause vergessen hat, gelangt doch lieber unkomfortabel als gar nicht zum gewünschten Ziel!



Was würde mir das iPhone inklusive Software jedoch nutzen, wenn ich es ständig auf dem Schoß oder dem Beifahrersitz ablegen müsste? Abhilfe schafft eine Kfz-Halterung von Navigon, die mit noch vertretbaren 30 Euro daherkommt.
Dabei handelt es sich im Gegensatz zum Marktrivalen von TomTom nur um einen sogenannten Passivhalter - heißt, dass weder GPS-Verstärker noch zusätzliche Lautsprecher oder Mikrofone eingebaut sind. Der TomTom-Konkurrent ist zwar gerade wegen des GPS-Verstärkers viel interessanter, lässt uns aber auch gute 60 Euro tiefer in die Tasche greifen.



Fazit: Für circa 33 Euro erhält der geneigte iPhone-Besitzer ein voll funktionsfähiges Navigationsgerät, das jedoch etwas an Genauigkeit und Komfort zu wünschen übrig lässt.

MfG
Christoph "Yaab" Lucassen

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