Samstag, 31. Dezember 2011

Kurzreview: "The Elder Scrolls 5: Skyrim" (Xbox 360)

Wenn über Skyrim berichtet wird, erwartet man Lobeshymnen über die unglaublich große riesige Spielwelt und die offene Herangehensweise an die unzähligen Aufgaben. Dem kann ich hier selbstverständlich nur zustimmen, möchte jedoch eher darauf eingehen, dass man das Spiel eben auch in aller Kürze abschließen könnte.

Natürlich liegt es in der Natur der "The Elder Scrolls"-Reihe, dass man locker 50 und mehr Stunden in der Fantasy-Welt verbringen kann. Wie ich jedoch schon vor wenigen Wochen betonte, darf ein Videospiel-Abspann für mein Empfinden gerne schon nach 8 Stunden über den Bildschirm rollen.
Nur aufgrund meiner Erfahrung mit dem direkten Vorgänger, Oblivion, - den ich auch in einem nahezu rekordverdächtigen Speedrun durchgezogen habe - griff ich zu Skyrim. Was das Entwicklerstudio Bethesda nämlich auszeichnet: Deren Werke sind so konzipiert, dass man sich auf der einen Seite zwar in der Spielwelt geradezu verlaufen und sicher über 100 Stunden spaßige Abenteuer erleben kann, auf der anderen Seite gelingt es ihnen hingegen durch geschickte Vernetzung der Quests, bereits nach verhältnismäßig kurzer Spielzeit einen großen Haken hinter "Mainquest abgeschlossen" setzen zu können.

Etwas weniger als 14 Stunden habe ich benötigt, bis der fiese Drache Alduin besiegt war. Viel zu kurz, um auch nur einen Bruchteil von Himmelsrand erkundet zu haben - "Schnellreisefunktion" ist hier das Zauberwort. Dennoch bewerte ich das Spiel als außerordentlich gut: Wundervolle Grafik, netter Sound und ein spaßiges Gameplay sorgten sogar in dieser kurzen Zeit für einige unvergessene Glücksmomente.

1 Kommentar:

  1. Das Spiel lag bei unter dem Weihnachtsbaum. Ich weis gar nicht, wann ich dafür überhaupt Zeit habe. Ich werde dann wohl auch eher die Schnellreisefunktion nehmen.

    AntwortenLöschen