Freitag, 16. Dezember 2011

Kurzreview: "Mario Kart 7" (3DS)

Was wären die Nintendo-Geräte bloß ohne die passenden Spiele von Nintendo? Bestes Beispiel: Der Nintendo 3DS! Während das Gerät bis vor Kurzem wohl nur an die treuesten Fans verkauft wurde, vermute ich einen drastischen Anstieg der Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft.
Bis Mitte November gab es nämlich - abgesehen vom wirklich exzellenten Ocarina of Time-Remake - noch keine brauchbaren Spiele für das System. Doch nun fand das Nintendo-Zugpferd in Form eines pummeligen Klempners gleich doppelt den Weg in die Ladenregale: Super Mario 3D Land (dessen Ersteindruck überaus positiv ausfällt) und das von mir bereits ausgiebig getestete Mario Kart 7.

Der letzte Teil der beliebten Serie, welcher tatsächlich mal länger als eine Stunde von mir gespielt wurde, war "Double Dash!!" auf dem GameCube; Mario Kart Wii und die später veröffentlichte DS-Variante habe ich zwar jeweils angespielt, konnten mich aber nicht längere Zeit vor die Flimmerkiste fesseln. Ganz anders allerdings beim neuesten Meisterwerk der Nummer 7.

Trotz längerer Abstinenz kam gleich das geliebte Mario-Kart-Gefühl auf. Bei der ausblendenden "2" wird für einen Power-Start auf's Gas getreten, in den Kurven wird für einen kleinen Boost gedriftet und als in Führung liegender spart man sich die Banane lieber für die Abwehr gefährlicher roter Panzer auf.
Neu hingegen sind nicht nur 16 wundervoll designten Strecken (u.a. die akustisch sehr ansprechende Fahrt über ein riesiges Klavier), bei denen sich auch teilweise unter Wasser und (per neuem Segelschirm) in der Luft duelliert wird, sondern auch eine kleine Auswahl neuer Items. So können nun Feuerbälle geschleudert werden, dem Kart wächst beim Einsammeln eines braunen Blattes ein Tanuki-Schwanz oder beim Lucky-Seven-Symbol bekommt ein weit abgeschlagener Fahrer sieben verschiedene Gegenstände (grüner und roter Panzer, Banane, Pilz, etc.) in die Hand.

Der niedrigste Schwierigkeitsgrad ist wohl für die jüngeren Zocker ausgelegt. Bei der 150er-Klasse wird jedoch sogar ein geübter Racer vor eine Herausforderung gestellt. Da befindet man sich gerne mal als Führender auf der Zielgeraden, bekommt dann einen blauen Panzer vor den Latz geknallt, und muss ansehen, wie gleich drei andere Fahrer als Nutznießer auf's virtuelle Treppchen fahren. Aber genau das ist es, was Mario Kart schon immer ausmachte: Rasante Rennen mit einem verdammt engen Fahrerfeld, bei dem der berühmte Gummiband-Effekt eindeutig seine Finger im Spiel hat.

Abschließend bleibt mir nur eine dringende Kaufempfehlung auszusprechen. Ob in der Bahn oder auf dem Sofa - Mario Kart 7 wird garantiert immer wieder den Weg in euren 3DS-Modulschacht finden.

1 Kommentar:

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